Oebisfelde l Die Sachsen-Anhalt-Liga der Männer ist wie die anderen Ligen auf die Zielgerade eingebogen. Für die Männer des SV Oebisfelde steht dabei Sonnabend das drittletzte Heimspiel auf dem Programm. Kontrahent wird ab 18.30 Uhr in der Hans-Pickert-Halle die Reserve des Dessau-Roßlauer HV sein.

Dessau-Roßlau schwer einschätzbar

Die zweite Mannschaft des Zweitbundesligisten aus Dessau und Roßlau ist nach Ansicht von Oebisfeldes Trainer Thomas Meinel „schwer einzuschätzen“. „Wir müssen sehen, mit welchen Akteuren der Kontrahent aufläuft. Es ist durchaus möglich, dass Spieler der Ersten mitspielen. Doch das ist stets unsicher. Daher sind die Dessauer und Roßlauer vom Potenzial her auch schwer einzuschätzen“, konkretisierte Thomas Meinel.

Zum Stamm der HV-Reserve gehört indes Robert Lux. Der ehemalige Kapitän der ersten Vertretung ist mittlerweile 37 Jahre alt, aber im Rückraum des DRHV II immer noch eine feste Größe. „Ich weiß nicht, ob Robert am Start sein wird. Natürlich ist er ein wichtiger Faktor, doch er ist nicht allein. Der HV besitzt auch ohne ihn einen starken Rückraum. Außerdem verstehen die Dessauer und Roßlauer auch in der Defensive ihr Handwerk“, schätzte Thomas Meinel ein.

SV Oebisfelde ist Favorit

Aber natürlich sind die Oebisfelder als souveräne Tabellenführer, fünf Punkte Vorsprung auf die auf Rang zwei liegende SG Spergau, die klaren Favoriten. „ Wir wollen unserer Rolle wie zuletzt beim HSV Magdeburg selbstverständlich gerecht werden. In Magdeburg lief es ausgezeichnet. Die Abwehr stand und in der Offensive sind uns nur wenige Fehler unterlaufen. Auch die Chancenverwertung war gut. Daran müssen wir anknüpfen“, betonte der SVO-Übungsleiter.

Allerdings werden ihm in Abwehr und Angriff wichtige Akteure fehlen. Aus privaten Gründen müssen Torhüter Thomas Drese und Routinier Andreas Kalupke passen. Beruflich verhindert ist dagegen Rückraum-Mann Andy Ost. In das Aufgebot rücken dafür Tobias Stefani (Tor) und Nico Bischoff, der vor knapp zwei Jahren aus der Ersten verabschiedet wurde. „Nico habe ich vor allem wegen seiner Qualitäten in der Defensive reaktiviert“, erklärte Thomas Meinel.