Die Hoffnung stirbt zuletzt. Zwei Spiele liegen in der Mitteldeutschen Oberliga noch vor den Handballerinnen des HSC 2000. Morgen gegen den TSV Niederndodeleben und eine Woche später bei der TSG Calbe. Aufgegeben hat sich das abgeschlagene Schlusslicht noch nicht.

Magdeburg (aej/hm) l Bei den Verantwortlichen des HSC 2000 Magdeburg um Trainer Jens Aebi hofft man darauf, vielleicht doch noch durch die Hintertür den dritten Abstieg in Folge zu vermeiden. Aus sportlicher Sicht droht den Elbestädterinnen innerhalb von drei Jahren der Sturz aus der 2. Bundesliga über die 3. Liga, Mitteldeutsche Oberliga hinunter in die Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen.

Am morgigen Sonnabend treffen die Barleber Bandits in der Barleber Mittellandhalle im Nachbarschaftsduell auf den Tabellenzweiten TSV Niederndodeleben. Am vorletzten Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga ist die Aebi-Sieben einmal mehr in der klaren Außenseiterrolle.

Und das aus mehreren Gründen. Zum einen trifft sie auf eine sehr erfahrene Truppe. Denn mit den vielen ehemaligen HSC-Spielerinnen, wie Jasmin Maue, Anja Schröder oder Karleen Hartmann, verfügt der Gast über viele zweit- und drittligaerfahrene Spielerinnen, die im Verbund in dieser Saison nur knapp am HC Salzland und dem entsprechenden Aufstieg in die 3. Liga scheiterten. So gab es auch schon im Hinspiel einen deutlichen 37:13-Erfolg für das Team um Trainerfuchs Michael Funke, der ja bekanntlich auch einige Jahre als Betreuer und Co-Trainer den Magdeburger Frauenhandball in der 2. Liga unterstützte.

Hinzu kommt, dass die Bandits im letzten Heimspiel arge Personalprobleme haben. Denn mit Alexandra Wolke (krank), Tabea Drews (Knie) und Sabrina Sellaoui (Arbeit) fallen drei wichtige Spielerinnen definitiv aus. So ist man ganz klar in der Außenseiterrolle. Doch in der fühlte man sich auch gegen Altenburg im vergangenen Heimspiel sehr wohl und zeigte eine beherzte Partie.

Darauf wird es auch morgen ankommen. Denn das Team will insbesondere für die treue Barleber Fangemeinde, die selbst am vergangenen Sonntag die Mädels in Görlitz lautstark unterstützte, noch einmal alles geben und sich so gut es geht verkaufen. Und dann muss man in den nächsten Wochen hoffen, aus verschiedensten Gründen vielleicht doch noch die Klasse zu halten.