Magdeburg. Nach dem Fußball-Stadtpokal geht es für die Mannschaften der Fußball-Landesklasse, Staffel 2, am Sonnabend wieder im Liga-Alltag um Tore und Punkte. Der 14. Spieltag bietet keinen Magdeburger Ortsvergleich, jedoch mit dem Duell zwischen Germania Olvenstedt (7.) und dem Tabellenvierten SV Irxleben eine interessante Partie als "Spiel des Tages". Außer den Olvenstedtern hat nur noch das Tabellenschlusslicht BSV 79 ein Heimspiel. Für die Cracauer steht die Aufgabe an, dem Spitzenreiter FSV Barleben Paroli zu bieten.

Zufrieden kann Maik Herrmann, Trainer von Germania Olvenstedt, nicht mit allen Spielen seiner Mannschaft sein. "Wir bieten zu viele schwankende Auftritte. Vor allem das Umschalten in die Defensive klappt noch nicht nach meinen Vorstellungen. Andererseits kann ich mit dem offensiven Auftreten zufrieden sein." Darauf wird es jedoch, laut Herrmann, gegen Irxleben nicht primär ankommen: "Hier treffen wir auf einen im Angriff bärenstarken Gegner, gegen den wir zunächst mal die Anfangsphase überstehen wollen. Die Irxleber sind der Favorit, aber wenn wir in Normalform auflaufen können, ist auch der SVI zu schlagen. Knackpunkt wird unsere eigene Defensiveinstellung werden, die möglichst viel vom eigenen Kasten weghalten muss."

Personell hat Herrmann nahezu den kompletten Kader zur Verfügung. Lediglich die verletzten Denis Neumann und André Gumpert werden erst wieder zur Rückrunde zur Verfügung stehen. Zurückkehren werden René Müller nach abgesessener Rot-Sperre sowie Helge Sander nach seinem Urlaub. Gesetzt im Sturm werden wohl Andreas Bode und Patrick Kohrmann sein. "Zuletzt haben sowohl Stefan Hallbauer, genau wie Manndecker Stephan Angerstein, gute Leistungen gezeigt. Es wird sich kurzfristig zeigen, wer sich einen Platz in der ersten Elf sichern kann."

Nach dem 1:0-Erfolg im Pokal gegen den SV Arminia dürfte das Selbstvertrauen in die Reihen des BSV 79 zurückgekehrt sein. Genau zur richtigen Zeit, denn von der Papierform her sind die Cracauer im anstehenden Heimspiel gegen den Spitzenreiter FSV Barleben krasser Außenseiter. Doch eventuell gelingt der Mannschaft von Günther Reinke eine Überraschung gegen den Favoriten.

Auswärts sind an diesem Wochenende der TuS 1860 Neustadt (in Hadmersleben), der MSV Börde II (beim 1. FSV Nienburg) und der SV Arminia (bei Union Heyrothsberge) gefragt. Die wohl leichteste Aufgabe dürfte der TuS 1860 Neustadt (5.) vor sich haben. Nach dem erst in den letzten Minuten klar herausgespielten 5:1-Erfolg im Pokal gegen den BSV 93 II wartet nun der Tabellenzwölfte TSV Hadmersleben. Hier werden sich die Schützlinge von Thomas Wilke steigern müssen. So geht es auch der Börde-Reserve um Trainer Jens Sommer. Erst im Elfmeterschießen konnten sich die Stadtfelder gegen Stadtliga-Tabellenführer Roter Stern Sudenburg durchsetzen. Beim Tabellenvorletzten aus Nienburg wird diese Leistung nicht reichen.

Gleiches gilt für den SV Arminia, der als einzige Landesklasse-Mannschaft aus dem Stadtpokal-Wettbewerb flog. Mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft unterlagen die Buckauer knapp beim BSV 79 und müssen nun nach Heyrothsberge reisen. Dort will die Elf von Frank Cebulla den Aufwärtstrend aus den vergangenen Liga-Partien fortsetzen.

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