Beim zweiten und zugleich letzten Punktspielturnier der Mitteldeutschen Liga im Hallenhockey blieben die Herren des MSV Börde in Jena sieglos. Gegen den Erfurter HC verloren die personell gehandicapten Stadtfelder mit 2:3, gegen den Freiberger HTC spielten sie 5:5 unentschieden.

Magdeburg. Trotz der Personalnot müssen sich die Elbestädter im Nachhinein eingestehen, die Chance, an der Tabellenspitze mitzumischen, verpasst zu haben. In beiden Partien war für die Magdeburger nämlich wesentlich mehr möglich.

Gegen Erfurt gingen die Börde-Cracks durch Oliver Junker und Benjamin Schwetz sogar zweimal in Führung, agierten in der Schlussphase in Überzahl, nachdem ein EHC-Akteur die Rote Karte gesehen hatte. Dennoch kassierten die Elbestädter durch eine verwandelte Strafecke nicht nur den Ausgleich, sondern nach einem Konter auch noch die bittere 2:3-Niederlage, hatten bei zwei Pfostenschüssen nicht das Glück auf ihrer Seite.

In der Begegnung gegen Freiberg reichte dann sogar ein 3:0-Vorsprung und eine 4:2-Führung nicht zum Sieg. Nach den Treffern von Thomas Hennersdorf (2), Malte Ahrens und Björn Baran ließen bei den Elbestädtern zusehends die Kräfte und damit auch die nötige Konzentration nach. So kamen die Sachsen zum 4:4-Ausgleich.

Nach der neuerlichen Führung durch Oliver Junker drei Minuten vor Schluss schien der Dreier greifbar nahe, zumal der Routinier auch noch den Pfosten traf. Doch kurz vor dem Schlusssignal gelang den Freibergern der 5:5-Ausgleich zum glücklichen Punktgewinn.

Somit verbleibt der MSV Börde weiterhin mit nur vier Zählern auf dem sechsten Rang, fünf Punkte hinter den drei punktgleichen Spitzenreitern Post Chemnitz II, Cöthener HC II und Erfurter HC, die jeweils über neun Zähler verfügen.

MSV Börde: Schumann – Ahrens 1, Baran 1, Hennersdorf 2, Hörnig, O. Junker 2, Schwetz 1, Uebe.