Magdeburg/Wernigerode (phö/hjh/vs) l Post - Dessau-Roßlauer HV II 28:21

Die Gastgeber begannen fahrig und unkonzentriert im Abschluss, lagen in der siebten Minute 1:4 hinten. Nach einer Umstellung auf eine offensivere Deckungsvariante fanden die Postler besser ins Spiel, gingen mit 11:12 in die Pause. Im zweiten Durchgang gelang schnell der Ausgleich, doch der Gast konnte noch zweimal in Führung gehen (12:14 und 15:16).

Dann aber waren die Grube-Schützlinge endgültig im Spiel, wurde das Tempo hoch gehalten. Die Dessauer hielten bis zur 50. Minute mit (19:18). Beim Stand von 23:20 (54.) ließen die Hausherren dann fast fünf Minuten lang keinen Treffer der Gäste mehr zu, bogen endgültig auf die Siegerstraße ein.

Post: Preuß, Fründ – Schliephake 6, Meister, Holst 2, Fischer, Zunkel, Häberer 4, M. Dehnhardt 4, Frank 8, Sülflow 4, Seel

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HSV Magdeburg - Landsberger HV27:27

Die Magdeburger lagen nach drei Minuten mit 2:0 vorn. Doch die Gäste erzielten nicht nur den Ausgleich, sondern gingen mit 5:3 in Führung (8.). Die Hausherren blieben dran. Andreas Jahns und Christian Keiser trafen und die Gastgeber führten nach zwölf Minuten mit 7:5.

Dann konnten die HSV-Männer durch Michael Jahns erstmals eine Drei-Tore-Führung herauswerfen (18.). Einige Unkonzentriertheiten bestraften die Gäste, und so stand es zur Halbzeit 15:15. In der zweiten Spielhälfte blieb es weiterhin eng.

Matthias Krüger leitete dann Mitte der zweiten Halbzeit die stärkste Phase der Gastgeber ein. Zwei Tore von ihm und der HSV lag mit 24:21 vorn. Maximilian Habenicht erhöhte nach einem sehr guten Spielzug auf 25:21.

In Unterzahl spielend, konnten die Gastgeber den Anschlusstreffer zum 26:24 nicht verhindern. In der Schlussphase kam noch einmal viel Hektik auf. Nach dem 27:25 durch Michael Jahns konnten die Gäste wieder in Überzahl den Ausgleichstreffer zum 27:27 erzielen. In der letzten Minuten hatten beide Mannschaften noch die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Doch kein Team konnte seine Chance nutzen. So blieb es beim Remis.

HSV: Wiesner, Gleß - Keiser 3, Krüger 3, Brunsendorf 1, Habenicht 1, A. Jahns 2, Krug 1, M. Jahns 15/5, Leo 1, Discher, M. Schulz

 

HV Wernigerode - BSV 9326:27

Es dauerte bis zur dritten Minute, bis das BSV-Team sein erstes Tor erzielte, und sogar bis zur achten, ehe das zweite fiel. Dass die gastgebenden Wernigeröder bis zu dem Zeitpunkt selbst nur drei Treffer erzielten, dafür sorgte Calvin Kleineidam im Tor der Gäste.

In Unterzahl erzielte Janis Auerbach auch den ersten Führungstreffer – diesmal von Rechtsaußen. Die Halbzeitführung sicherte dann John Bade, der mit seinem bis dahin schon sechsten Treffer das 13:14 per direkt verwandeltem Freiwurf erzielte.

In Hälfte zwei schienen die Gäste mit den Treffern 15 und 16 das Konzept des schnellen Umkehrspiels weiter umsetzen zu können. Doch dem 13:16 folgte das 16:16, weil trotz zum Teil akrobatischen Einsatzes von Florian Fredow zwischen den BSV-Pfosten seine Vorderleute vorne nicht trafen und hinten nicht die notwendige Konsequenz erkennen ließen.

Als knapp eine Viertelstunde vor Schluss beim Stand von 19:19 BSV-Rückraum-Shooter Falko Nowak nach der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne musste, schien der angepeilte Auswärtssieg der Olvenstedter mehr als gefährdet. Doch vielleicht war das der letzte Kick, der dem Team noch fehlte. Der 19:20-Rückstand wurde wieder in eine Führung gedreht und diese bis auf vier Tore ausgebaut (21:25, 22:26).

Die Schlüssel zum Erfolg waren ein jetzt variableres Angriffsspiel und eine stabilisierte Deckung vor einem starken Florian Fredow. Diese kurze bessere Phase reichte den Gästen aus der Landeshauptstadt, um sich die Punkte zu sichern. Den Harzstädtern gelang beim 25:26 zwar wieder der Anschluss, doch nach einem Treffer von Spielmacher Janis Auerbach war den BSV der Sieg auch mit einer Manndeckung nicht mehr zu nehmen.

BSV 93: Fredow, Kleineidam – Auerbach 3, Bade 7, Bischof, Grüneberg 2, Hügen, Kamm 2, Lärm 1, Nowak 2/1, Siebenwirth 6/1, Thiele 4