Stadtfeld l Dem Post SV Magdeburg gelang damit die Revanche für das in letzter Sekunde mit einem Tor verlorene Hinspiel gegen den HSV.

Das Spiel begann ausgeglichen, Post legte vor, der HSV glich aus (5:5, 8. Minute). Doch die Postler wollten an diesem Tag die Punkte unbedingt, obwohl aus privaten und gesundheitlichen Gründen auf Spieler verzichtet werden musste.

Die zur Verfügung stehenden Akteure standen aggressiv in der Deckung und so konnte sich der Gastgeber durch sein schnelles Gegenstoßspiel bis zur 14. Spielminute auf 11:7 absetzen.

Der HSV war in der Folge sichtlich beeindruckt, brauchte zehn Minuten, um sich auf dieses schnelle Spiel und den auch sehr gut aufgelegten Rückraum einzustellen.

Bis zur Pause verkürzten die Gäste, auch weil nun einige Versuche (vor allem Siebenmeter) nicht von der Heimsieben zum Torerfolg genutzt werden konnten, auf 20:18.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatten die vielen Fans des Post SV Magdeburg dann allen Grund zur Freude. Schöne Spielzüge, hervorragend angetrieben von Regisseur Malte Holst, wurden erfolgreich abgeschlossen, so dass der Gastgeber in der 40. Minute einen Sechs-Tore-Vorsprung herausgeworfen hatte (28:22).

In den kommenden fünfzehn Minuten ließ der Gastgeber dann die Zügel etwas schleifen, so dass der HSV noch einmal bis auf zwei Tore heran kam (30:28). Mehr ließen die Postler aber nicht mehr zu, gewannen mit 34:30 völlig verdient dieses Stadtteilderby und setzten sich in der Tabelle wieder auf Platz fünf.

Jetzt bleiben 14 Tage zur Regeneration, bevor es am 12. und 13. März wieder die Möglichkeit auf ein Vier-Punkte-Wochenende gibt.

Post SV Magdeburg: Preuß, Fründ – Meister, Reländer 2, Hoscher 1, Fischer 4, Zunkel, Häberer 3, M. Dehnhardt 2, Frank 8, Sülflow 6, Holst 8

HSV Magdeburg: Wiesner, Baum – Schmidt 3, Krüger 2, Brunsendorf 3, Keiser, A. Jahns 2, Schulz, Krug 1, M. Jahns 16, Discher 3, Schulz