Magdeburg l Alle drei Begegnungen, Anstoß ist jeweils am Sonnabend um 15 Uhr, haben es in sich. So empfängt Spitzenreiter SV Fortuna am Schöppensteg den Rangdritten VfB Germania Halberstadt II. Der sich nach drei Siegen in Folge im Aufwind befindende VfB Ottersleben (8.) ist Gastgeber für den Rangfünften FC Einheit aus Wernigerode. Und der Aufsteiger und aktuelle Tabellenzweite Germania Olvenstedt ist zu Gast beim heimstarken Tabellensiebenten TuS Schwarz-Weiß Bismark.

Sowohl Fortuna als auch Halberstadt hatten zuletzt kein Erfolgserlebnis zu verzeichnen. Fortuna unterlag in Wernigerode mit 1:4, Halberstadt II zu Hause gegen Krevese mit 1:2. Da ist auf beiden Seiten Wiedergutmachung angesagt. Allerdings hat Germania die letzten fünf Spiele gegen den SV Fortuna nicht verloren (3 Siege, 2 Remis). Der letzte Fortuna-Sieg stammt aus dem April 2013, fiel daheim mit 12:1 aber recht heftig aus.

Fortuna nicht in Topform

„Tabellarisch ist das ein Spitzenspiel. Aber wir sind aktuell nicht in Spitzenverfassung“, dämpft Fortuna-Coach Dirk Hannemann die Erwartungshaltung. Noch haben die Neustädter zwei Punkte Vorsprung auf den Kontrahenten. Dieser hat aber noch ein Nachholspiel gegen Schlusslicht Aschersleben in der Hinterhand. „Momentan tun wir uns sehr schwer. Eines unserer Hauptprobleme ist die Chancenverwertung“, so Hannemann, der auch am Sonnabend nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, weiter.

„Wir wollen uns wieder Erfolgserlebnisse verschaffen. Gelingt uns dies, kommen wir gut ins Spiel, werden wir unsere Heimstärke ausnutzen und punkten!“ Zudem hofft der Verein bei freiem Eintritt auf eine ansehnliche Zuschauerkulisse

„Wir schauen jetzt nicht auf die Tabelle, freuen uns aber auf ein schönes und attraktives Spiel. Zumal wir einen guten Lauf haben, Einheit uns zudem zu Hause liegt“, sieht VfB-Trainer André Hoof die Ausgangsposition. Von den letzten vier Heimspielen gegen die Harzer hat der VfB drei gewonnen. Da Hoof wieder auf Aldo Schmeil, Robert Reichel, Christian Meyer und Daniel Sommermeyer zurückgreifen kann, hat er die Qual der Wahl. Zudem steht ihm mit Sebastian Schulze wieder der starke Keeper der vergangenen Saison zur Verfügung.

Olvenstedt angeknackst

Auch Olvenstedt hatte zuletzt mit der Niederlage in Letzlingen kein Erfolgserlebnis zu verzeichnen. „Wir wollen trotzdem aus Bismark einen Punkt mitnehmen“, so der weiter erkrankte Trainer Maik Herrmann. Fehlen werden seinem Co-Trainer Bastian Müller die gesperrten Patrick Kohrmann (Gelb-Rot) und Martin Freiknecht (5. Gelbe). Dafür ist aber Florian Dethlefsen nach seiner Rotsperre wieder mit dabei.