Magdeburg l Am Sonnabend um 15 Uhr gastieren die American Footballer der Magdeburg Virgin Guards im Stadion Wilmersdorf bei den Berlin Rebels II zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2018.

Nach der beschlossenen Regionalliga-Reform, die aus dem Austritt des Berliner American-Football-Verbandes aus dem Ost-Verband resultierte, wird es zudem das vorerst letzte Gastspiel der Garde in der Bundeshauptstadt sein.

„Wir erwarten einen Gegner mit dem Rücken an der Wand, der mutig und selbstbewusst spielen wird, weil er nichts mehr zu verlieren hat und Gefahr läuft, abzusteigen, sollte er gegen uns nicht punkten“, blickt Guards-Quarterback Lennart Lüttgau voraus.

Garde ist gewarnt

Den Mute der Verzweiflung hat die Berliner Bundesliga-Reserve schon vor zwei Wochen gegen die Berlin Bears an den Tag gelegt. Zwar verlor die Rebels-Reserve mit 29:42, doch zeigten sie mit den 29 erzielten Punkten gegen die eigentlich solide Bears-Defense die mit Abstand beste Offensiv-Leistung der Saison. Die Sudenburger fahren folglich vorgewarnt zum Vorletzten der Regionalliga Ost.

Die Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen Spitzenreiter Spandau Bulldogs scheint die Truppe von Harald Völkel derweil abgehakt zu haben. „Wir haben uns vorgenommen, das Spiel vom Sonntag schnell hinter uns zu lassen und wollen die Saison ‚on a high Note‘, sprich mit zwei Siegen, beenden“, erklärte Lüttgau das Ziel für die verbleibenden zwei Saisonspiele.

Während die Garde wieder mit einer gut besetzten Defensive nach Berlin reisen wird, macht die Offensive kleinere Probleme. So fehlen Spielmacher Lüttgau mit Wide Receiver Ben Hamelmann und den Tight Ends Benjamin Mittendorf und Fabian Kramer gleich drei wichtige Anspielstationen. Doch fand Offensive Coordinator Christian Göge auch dafür eine Antwort: „Es werden einige Jungs zum Einsatz kommen, die noch nicht so viel Einsatzzeit in der Offense bekommen haben“, berichtete Lüttgau über seine Passempfänger für das Gastspiel in Berlin.