Magdeburg l Die sonntägliche Begegnung der Magdeburger und Dresdner Baseballteams ist das Spitzenspiel der MBL, empfängt der Tabellenzweite Poor Pigs mit den Dukes aus Elbflorenz doch den Spitzenreiter und Ligafavoriten. Doch ist die aktuelle Tabelle aufgrund von Spielausfällen mehr als verzerrt.

Pigs noch mit weißer Weste

Während die Pigs erst ein Spiel über zwei Innings (Durchgänge) gegen die Chemnitz Cyndicates bestritten und diese mit 7:1 und 22:3 bei den bislang in drei Spielen/sechs Innings sieglosen Westsachsen gewannen, bestritten die Dresden Dukes bereits gegen die Chemnitz Giants (11:5, 6:5) und Leipzig Wallbreakers (17:1, 22:5) Heimspiele, gaben bei den Jena Giants allerdings das erste Inning mit 2:3 ab, gewannen das zweite mit 22:6. Somit sind die Magdeburger aktuell das einzige Team ohne verlorenes Inning.

Die Poor Pigs bestreiten morgen ihr erstes Saisonheimspiel, nachdem die Leipzig Wallbreakers den für den 13. Mai geplanten Doppelspieltag kurzfristig abgesagt hatten. Den Leipzigern standen vor zwei Wochen wegen Krankheit und Verletzungen nicht genügend Spieler zur Verfügung.

Neuer Termin für dieses Spiel ist voraussichtlich der 8. Juli. Die morgige Heimpremiere gegen die Dresden Dukes, Finalgegner des Vorjahres, beginnt mit dem ersten Inning um 11 Uhr auf dem Sportkomplex „Tonschacht“ in Westerhüsen. Seit 2010 spielen die Poor Pigs am Tonschacht, feierten in der Saison 2015 mit 23 Siegen in 23 Spielen ihren erste Meisterschaft in der MBL.

Allerdings hielten sie sich im Jahr darauf in der Regionalliga Nordost nur für eine Saison, stiegen nach nur zwei Siegen und 26 Niederlagen um einige Erfahrungen reicher wieder ab.

Dauerrivale Dresden Dukes

Die Dresden Dukes gehören zu den Dauerrivalen der Poor Pigs, deren Team im April 1994 unter tatkräftiger Mithilfe amerikanischer Austauschstudenten an der Otto-von-Guericke-Universiät gegründet wurde. Gegen die Dukes feierten die Magdeburger 2017 nach zwei Finalerfolgen ihre zweite MBL-Meisterschaft, verzichteten aber auf ihr Aufstiegsrecht.

Nun wollen die Männer um Vereins-Chef Thomas Rochel im morgigen Vergleich gegen die Dresdner mit zwei Siegen möglichst erneut zeigen, wer die Nummer eins in der MBL 2018 ist.