Magdeburg l Der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) veröffentlichte zum Wochenbeginn die Staffeleinteilung für die Saison 2018/2019, nachdem am Wochenende auch in der Bördeoberliga, im Burgenland, der Harzoberliga, der Kreisoberliga Mansfeld-Südharz und der Stadtoberliga Halle die Saison beendet wurde. Während die Zusammenstellung der Verbandsliga und beiden Landesliga-Staffeln Nord und Süd bereits feststand, befand das FSA-Präsidium am Wochenende im Umlaufverfahren über die Zusammensetzung der ab der neuen Saison sieben Landsklasse-Staffeln.

Stadtderbys garantiert

Gute Nachricht für die Landesklasse-Vertreter aus Magdeburg. Alle neun Mannschaften – SV Arminia, TuS 1860 Magdeburg, SV Fortuna II, SSV Besiegdas, HSV Medizin, 1. FC Magdeburg II und MSV Börde II dazu Stadtmeister und Aufsteiger BSV 79 sowie Landesligaabsteiger Germania Olvenstedt – spielen in der Staffel 2. Das hat den Vorteil zahlreicher Stadtderbys und geringer Reisekosten.

Neu in der „Magdeburger Staffel“ ist der Meister des Jerichower Landes, Blau-Weiß Gerwisch. Dagegen waren der SC Vorfläming Nedlitz, SSV Samswegen, Eintracht Gommern und Germania Güsen auch schon im Vorjahr dabei. Die Zweite des Haldensleber SC dagegen spielt künftig in der Staffel 3, muss bis nach Quedlinburg. Den TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens hat es in die neu zusammengewürfelte Staffel 4 mit weiteren Mannschaften aus dem Salzlandkreis und dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld verschlagen, muss dazu teils auch wieder über die Elbe.

Die Erhöhung der Anzahl der Landesklasse-Staffeln von sechs auf sieben führt zu einer generellen Verringerung der Reisekilometer. Von einigen Härten – wie Haldensleben II – zum Beispiel abgesehen.

Spielausschuss geht Kompromisse ein

Dennoch musste der FSA-Spielausschuss unter Vorsitz des Magdeburgers Klaus-Peter Fischer in einigen Fällen knobeln und Kompromisse eingehen. Zwei Staffeln spielen mit nur 13 statt 14 Mannschaften, weil der Kreismeister der Altmark West (SV Langenapel) nicht aufsteigen wollte, Landesligaabsteiger Union Sandersdorf II zurückgezogen wurde.

Interessant war die Konstellation in der Bördeoberliga. Der souveräne Kreismeister Blau-Weiß Neuenhofe verzichtete wie auch der Rangzweite Grün-Weiß Süplingen auf sein Aufstiegsrecht, so dass der SV Altenweddingen aufstieg und in die Staffel 4 eingeordnet wurde. „Ich nehme mir da schon die Karte von Sachsen-Anhalt vor und arbeite mit Schablonen“, so Fischer zur Herangehensweise.

Endgültig muss die Einteilung indes nicht sein. Laut Mitterldeutscher Zeitung könnte der SV Merseburg 99 II noch aus der Staffel 6 in die Staffel 7 wechseln, was aber kein großes Problem darstellen würde.