Magdeburg l Es ist schon ein sich wiederholendes Bild geworden, was sich dienstags in vielen Umkleidekabinen von Fußballvereinen in unserem Bundesland abspielt. Neugierig wird die „Elf der Woche“ ausgewertet, die das Fußballportal FuPa.net jede Woche veröffentlicht.

Wer hat es aus der eigenen Mannschaft geschafft? Wer aus anderen Vereinen der Liga? Fragen nach dem Warum und Weshalb werden gestellt. Doch überwiegt allseits der Jubel über einen Kicker aus den eigenen Reihen, der es geschafft hat. Zumal dadurch, wie in vielen Amateurvereinen üblich, von den so Geehrten die eine oder andere Flasche edlen Gerstensaftes fällig wird.

Diese Wahl zur Elf der Woche ist vielen Nutzern des Portales FuPa.net eine längst lieb gewordene wöchentliche Routine geworden. „Wir wollen unserer immer größer werdenden Community damit die Möglichkeit bieten, interaktiv einzugreifen“, sagt Robert Kegler, der FuPa-Redaktionsleiter für Sachsen-Anhalt. „Die Redaktion hält sich bei der Wertung komplett heraus.“

Elf soll Fußballer-Gemeinde mobilisieren

Genau darum geht es: Die Elf der Woche soll und kann keine repräsentative Umfrage sein. Sehr wohl aber soll sie die Fußballer-Gemeinde mobilisieren, denn FuPa ist im Amateur-Fußball inzwischen zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden.

Teilnehmen kann man mit der Abgabe der Stimmen für seine Favoriten! Dafür hat der User 72 Stunden nach Anpfiff der Partie bzw. bis zur Auswertung am Dienstag um 8 Uhr morgens Zeit.

Eine reine Spielerei ist die Umfrage deshalb aber auch nicht. Zwar kann jeder an dieser Umfrage teilnehmen. Doch müssen einige Faktoren erfüllt sein, um in die Wertung zu kommen. So braucht es einen eingepflegten Kader, der durch einen Vereinsverwalter erstellt wurde.

Mehrere Kriterien müssen stimmen

Doch allein dadurch kann man noch nicht loslegen. „Damit die Liga-Elf der Woche auch aussagekräftig ist, erfolgt die Auswertung erst, wenn mindestens 70 Prozent der Mannschaftsaufgebote von den Vereinsverwaltern der Liga eingepflegt und wenn pro Team mindestens zehn Stimmen abgegeben wurden“, erläutert Kegler.

Dass viele Kicker in der Elf der Woche eine Spielerei sehen, die letzlich keine Aussagekraft hat, stimmt deshalb nur bedingt. Natürlich geht es auch um die Mobilisierung der Community, die immer weiter wächst. Aber: „Neben den oben genannten Vorbedingungen ist nicht gleich jener Spieler in der Elf, der die meisten Stimmen hat“, erklärt Kegler. „Da spielen noch andere Aspekte eine wichtige Rolle.“

Insgesamt zählt der Redakteur sechs Faktoren auf. So muss die Elf der Woche grundsätzlich aus einem Torhüter, drei Abwehr- und vier Mittelfeldspielern sowie drei Stürmern bestehen. „Jeder User hat pro Team drei Stimmen. Dann werden zum einen die Stimmen für den jeweiligen Spieler als auch der prozentuale Anteil der Stimmen eines Spielers in seinem Team gewertet“, so Kegler weiter.

Faktoren werden zusammengetragen

Weitere wichtige Faktoren sind das „Spieltagsresultat des jeweiligen Teams sowie die Anzahl der geschossenen Tore“, so Kegler. Da Letzteres für einen Abwehrspieler und Torwächter schwer umzusetzen ist, spielt auch die Anzahl der Gegentore eine Rolle. „Zudem geht auch die Spielstärke des Gegners in die Bewertung mit ein“, so Kegler weiter.

Nur auf Grund dieser Faktoren, die zusammengefasst werden, erfolgt die Berechnung der FuPa-Elf der Woche. Somit versucht FuPa.net eine gerechte Wahl zu gewährleisten.