Magdeburg l „Wir haben heute die Früchte der ersten sechs Wochen geerntet“, freute sich MFFC-Trainer Johannes Fritsch nach dem 7:1 (4:0)-Erfolg des Magdeburger FFC am Sonntag über Aufsteiger SV Eintracht Leipzig-Süd.

Güldenpfennig eröffnet Torreigen

Die Gastgeberinnen waren von Beginn an hellwach und ließen den Leipzigerinnen mit ihrem hohen Tempo vom Anstoß weg keine Chance. Die Partie war neun Minuten alt, da zog der MFFC dank eines Doppelschlags von Lena Güldenpfennig auf 2:0 davon. Beide Male wurde die Angreiferin, die kurz darauf sogar die Chance zum lupenreinen Hattrick hatte, perfekt in Szene gesetzt.

Nachdem Hannah-Louise Kandt für den Aufsteiger den möglichen Anschlusstreffer verpasste, zogen die jungen Magdeburgerinnen weiter davon. Erst erhöhte Tabea Alsleben per Handelfmeter (31.), dann zimmerte Güldenpfennig die Kugel nach einer zu kurz abgewehrten Flanke zum 4:0-Pausenstand ins Netz (38.).

MFFC schaltet netwas zurück

Auch im zweiten Abschnitt dominierte der MFFC. Wenn die Gastgeberinnen sauber und schnell spielten, kamen die Leipzigerinnen nicht hinterher. So erhöhte zunächst Emily Katarina Hähnel per Kopf auf 5:0 (56.), ehe Güldenpfennig kurz darauf nach einem Konter mit dem 6:0 ihren Viererpack schnürte (58.). Danach schaltete der MFFC einen Gang zurück, wurde etwas nachlässiger und inkonsequenter, was Eva Böker im zweiten Versuch zum Leipziger Ehrentreffer nutzte.

MFFC-Coach Fritsch zufrieden

Den Schlusspunkt setzte Chantal Isabell Münch, die in der 88. Minute den 7:1-Endstand besorgte. „Ein bisschen ärgert mich das Gegentor. Aber angesichts dessen, dass wir Stand Freitag nur elf Spielerinnen hatten, bin ich sowohl mit dem Auftritt als auch mit dem Ergebnis hochzufrieden“, so Trainer Fritsch.

MFFC: Mitschke – Münch, Seidler, Herbst (63. Oerlecke), Alsleben (73. Spiller), Schmidt, Hildebrand, Wendt, Schulz, Hähnel, Güldenpfennig (76. Knothe)