Magdeburg l Nach der erfolgreichen Sommertour, in der die Traditionsmannschaft des 1. FC Magdeburg in allen Spielen siegreich blieb, steht vor der Mannschaft um Teammanager Jürgen Brennecke nun vor einer neuen Saison unterm Hallensaison.

In nicht einmal einem Monat, vom 28. Dezember bis 26. Januar bestreiten die Blau-Weißen gleich fünf Hallenturniere, allesamt im Osten der Republik. Die Gegnerschaft ist dabei bunt gemischt, obgleich sich der FCM und der 1. FC Union Berlin gleich bei vier der fünf Turniere über den Weg laufen. „Ob man aber gegeneinander spielt, hängt von der Auslosung und dem Turnierverlauf ab“, so Brennecke.

„Es wird aber sehr schwer, den Erfolg aus dem vergangenen Jahr, als wir einmal gewannen und dreimal den dritten Rang belegten, zu wiederholen“, sinniert der Mannschaftsleiter über die Erfolgschancen seiner Schützlinge. „Dafür wechseln die Mannschaften in ihrer Besetzung zu häufig. Oftmals sind Tagesform und Tagesbesetzung für die Endplatzierung ausschlaggebend“, so der 70-Jährige.

Nach Weihnachten gehts los

Kurz nach Weihnachten geht es für die Clubkicker los. „Am 28. Dezember sind wir in der Ballsportarena in Dresden zu Gast, eröffnen ab 18 Uhr unsere Hallenserie.“ Das Turnier wird zunächst in zwei Dreiergruppen gespielt, ehe es in die Entscheidungsspiele geht.

Doppelpack am 4. Januar

Nach dem Jahreswechsel folgen am 4. Januar gleich zwei Turniere. Zum einen steht in der Getec-Arena der 2. Wernesgrüner-Cup der eigenen Männer an. Zum anderen fährt eine Mannschaft in die Lausitz-Arena nach Cottbus. Nach Jahren der Abstinenz bei Hallenturnieren in Magdeburg zeigte sich die Traditionsmannschaft des 1. FCM im vergangenen Jahr bei der Premiere des Wernesgrüner-Cups von ihrer besten Seite, wurde von den Fans auf den Rängen frenetisch unterstützt. „Wir wollten eigentlich stets nur an einem Turnier pro Tag teilnehmen. Dass wir in Magdeburg wieder dabei sein dürfen, ehrt uns sehr. Trotzdem wollten wir unsere Freunde in Cottbus nicht enttäuschen, haben uns zusammengesetzt und entschieden, beide Turniere zu besetzen“, so Brennecke zum Termindilemma Anfang Januar.

So nehmen jetzt die „Jüngeren“ am 4. Januar in Magdeburg teil, die „Alten“ fahren nach Cottbus. Den Abschluss der Hallensaison bilden die Turniere in Senftenberg am 19. Januar sowie am 26. Januar in Aschersleben.

„Wir hoffen, dass wir an unsere Turnierergebnisse aus dem vergangenen Jahr anknüpfen können. So haben wir uns die Zielstellung gesetzt, in jedem Turnier zumindest das Halbfinale zu erreichen“, so Brennecke abschließend.

Zwar fiel in diesem Jahr die traditionelle Abschlussfahrt zum Ende der Freiluftsaison nach Wolgast aufgrund zahlreicher Absagen aus, dennoch hofft Brennecke auch 2019 wieder eine schlagkräftige Truppe aufstellen zu können. „Schön, dass zuletzt Axel Tyll nach langer Pause wieder mit von der Partie war“, freut sich Brennecke, der sich sicher ist, auch künftig die volle Rückendeckung von Präsident Peter Fechner und dessen Stellvertreter Dirk Weber zu bekommen.

„Auf alle Fälle wollen wir auch im kommenden Jahr den Club auf und neben dem Platz gut verkaufen und würdig vertreten“, verspricht der Teammanager. Dabei kann er sich der tatkräftigen Unterstützung auch der Europapokalhelden von 1974 gewiss sein. Selbst, wenn diese aufgrund kleinerer und größerer Wehwehchen nicht mehr alle auf dem Platz stehen, sind sie beim Autogrammeschreiben und Smalltalk mindestens genauso wertvoll bei den Auftritten der Traditionself.