Magdeburg (hm) l Sieg, Remis und Niederlage – so lautete das Abschneiden der Vertreter aus der Landeshauptstadt am Wochenende. Während der HSV Magdeburg einen überraschenden Heimsieg über den Tabellenzweiten TuS Radis feierte, kam der BSV 93 nicht über ein Remis beim Abstiegskandidaten USV Halle II hinaus, verlor der Post SV deutlich bei der SG Kühnau.

 

HSV Magdeburg – TuS Radis 28:27

(hjh) Die Gastgeber wollten nach der Niederlage in Schönebeck unbedingt einer Spitzenmannschaft beide Punkte abnehmen, um nicht wieder in den Abstiegskampf zu geraten. Die Gäste konnten in dem abwechslungsreichen Spiel zwar in Führung gehen. Doch der HSV blieb dran. Nico Jantsch zum 3:3 und Sascha Zimonczyk zum 5:3 sorgten mit ihren Toren für die nötige Sicherheit. Matthias Krüger und Andreas Jahns trafen zum 13:10. Diese Drei-Tore-Führung verteidigten die Gastgeber bis zum 16:13-Halbzeitstand.

In der zweiten Spielhälfte gelang TuS Radis der 21:21-Ausgleichstreffer (41. Minute). Danach konnte sich keine Mannschaft absetzen. In der 55. Minute dann die 27:26-Führung der Gäste. Doch Krüger sorgte mit einem Hüftwurf für den 27:27-Ausgleich.

Wiesner wird zum Matchwinner

Dann kam noch einmal Hektik auf. Doch die guten Schiedsrichter Seidler/Schiech beruhigten die Heißsporne.Fünf gegen fünf ging es dann in die letzten Minuten. Hier stand HSV-Torhüter Matthias Wiesner im Mittelpunkt, als er einen Siebenmeter von Robert Hanke hielt (57.).

Michael Jahns dagegen verwandelte seinen Siebenmeter zum 28:27. Dann wieder Strafwurf für die Gäste. Auch diesmal blieb Wiesner Sieger gegen Marcel Michna und der HSV vorn.

Der HSV vergab zwar 15 Sekunden vor Spielende den letzten Angriff, verteidigte aber nach einer Gäste-Auszeit mit Glück und Geschick die knappe Führung.

HSV: Wiesner, Baum – Jantsch 4, Krüger 4,A. Jahns 4, Bode, Heise, M.Jahns 8/4, Zimonczyk 5, Ebert 3, Brunsendorf

Lange Gesichter beim BSV

 

 

USV Halle – BSV 93 26:26

(mhn) Lange Gesichter gab es bei den Olvenstedtern nach dem unverhofften Punktverlust. Die angespannte Personalsituation wollte Trainer Lantzsch nicht gelten lassen, denn es waren nicht die „Aushilfen“ aus der zweiten Mannschaft (Sascha Krost, Maiko Maaz) und der A-Jugend (Tim Steffen, Niclas Zierau, Andy Beinhoff), sondern die „Alteingesessenen“, die unter den Erwartungen blieben.

Besonders in der Anfangsphase hatten die Gäste ihre liebe Not, den USV-Keeper überhaupt zu überwinden. Nach 15 Minuten hatten die Magdeburger schon sechs „Fahrkarten“ zu Buche stehen, führte der USV mit 8:3. Doch bis zum Halbzeitpfiff gelang eine Verkürzung des Rückstands auf zwei Tore (15:13).

Auch nach dem Wechsel dauerte es lange, bis der BSV erstmals mit 18:17 in Führung ging, diese später auf 24:20 ausbaute (55.). Doch die Gastgeber spielten in der Schlussphase mit sieben Feldspielern, USV-Shooter Valentin Schreiter verkürzte per Hattrick auf 23:24. In Unterzahl kassierten die Olvenstedter neun Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich.

BSV 93: Kleineidam, Krost – Bade 7, Beinhoff, Maaz, Reiske 4, Steffen 6/1, Thiele 2, Völkel 6/3, Zierau 1

 

 

SG Kühnau – Post Magdeburg35:24

(hm) Die abstiegsbedrohten Stadtfelder konnten nur die erste Viertelstunde halbwegs mithalten, Sebastian Häberer besorgte da die 7:6-Führung. Dann hatten die Gastgeber einen Vier-Tore-Lauf, zogen auf 10:7 davon (18. Minute), führten zur Halbzeitpause bereits mit 19:10.

Postler ohne echte Chance

Die Gastgeber zogen nach dem Seitenwechsel immer weiter davon, führten beim 22:12 erstmals mit zehn Treffern (36.). Beim 31:19 waren es ein Dutzend Tore Differenz, das Spiel längst entschieden. Erst danach konnten die Daum-Schützlinge noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, die klare Niederlage und damit die Verschärfung des Abstiegskampfes nicht verhindern..

Post: Bauske, Strauß – Hügen 3, Kort 2, Fischer 2, Zunjkel 3/1, Häberer 6, Wiedon 2, Sülflow 4, Demir 1, Schmidt 1