Magdeburg l  Sowohl das Frauen- als auch das Männerteam haben nicht nur an diesem Wochenende einen gemeinsamen Auftritt in der Sporthalle in Sudenburg, der Heimspielstätte der beiden Mannschaften. Während die Frauen um 10 Uhr auf den Freiberger HTC treffen, spielen die Männer ab 12.30 Uhr das Abstiegsduell gegen den ATV Leipzig II.

Für beide Mannschaften lief es wie im Gleichschritt im bisherigen Saisonverlauf alles andere als optimal. Sowohl die Frauen, als auch die Männer warten noch auf den ersten Saisonsieg. Belegen den vorletzten Tabellenrang (Frauen) bzw. tragen die Rote Laterne des Schlusslichtes (Männer).

Unterschiedliche Ausgangslage

Dennoch ist die Situation um die beiden Mannschaften unterschiedlich zu betrachten. Die Damen sehen sich als Ausbildungsmannschaft. Sie haben an diesem 8. Spieltag der Mitteldeutschen Hallen-Oberliga den Vorteil, entspannt in die Partie gehen zu können, da es in dieser Damen-Spielklasse keinen Absteiger gibt.

So möchte Trainerin und Torhüterin Judith Wolf gegen den Meisteraspiranten aus Ostsachsen eine weitere Entwicklung ihrer Damen sehen. Dabei ist ihr durchaus bewusst, dass hier „David“ und „Goliath“ aufeinandertreffen.

Es droht ein weiterer Abstieg

Bei den Herren sieht es da schon angespannter aus. Nach dem Vorjahres-Abstieg aus der Oberliga in die 1. Verbandsliga wollten sich die Stadtfelder Männer eigentlich in dieser Spielklasse über die Saison neu ordnen und profilieren. Doch aktuell reicht ihnen das Wasser aber bis zur Oberkante Unterlippe. Sprich, es droht ein weiterer Abstieg.

Um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, muss das Team die Begegnung gegen die Leipziger Reserve unbedingt gewinnen. Dann kann die Mannschaft bei zwei noch ausstehenden Spielen noch aus eigener Kraft das Unheil abwenden.

Krisenrat soll letzte Reserven herauskitzeln

Um vor diesem Kellerduell auch moralisch gerüstet zu sein, traf sich die Mannschaft unter der Woche nochmals zum Krisenrat. Spielertrainer Marc Buse hofft darauf, so die Köpfe seiner Spieler für den alles entscheidende „Abstiegsgipfel“ gut justiert zu haben.