Magdeburg l Dabei kamen die Damen der WSG Reform in der Regionalliga Nordost bei der dritten Mannschaft des Berlin Brandenburger Sportclubs zu einem deutlichen 3:0-Satzsieg, verbesserten sich dadurch noch vor Lokalrivale USC auf den fünften Rang.

„Für eine gute Position in der Tabelle ist jeder Punkt wichtig. Wir haben sehr konsequent gespielt und fahren deshalb mit maximalem Erfolg wieder nach Hause“, freute sich Mannschaftskapitän Sabine Grenzau nach der Begegnung.

Ohle und Grenzau entscheiden ersten Satz

Im ersten Satz fanden die Elbstädterinnen durch eine gute Annahmearbeit in das Spiel. Eine Aufschlagserie von Diagonalspielerin Sina Wiemers setzte die Gastgeberinnen unter Druck. Vereinzelt traten kleine Unstimmigkeiten in der Blocksicherung und Eigenfehler im Angriff auf Seite der Reformerinnen auf. Letztlich entschieden die Magdeburgerinnen vor allem durch kontrollierte Angriffe von Anica Ohle und Grenzau über außen den Satz mit 21:25.

Im zweiten Durchgang stellten sich Abwehr und Block der Gäste sehr gut auf den Angriff des BBSC lll ein. Die Magdeburger Abwehr um Libera Janine Dreher arbeitete intensiv, so dass im Zuspiel gut variiert und alle Angriffspositionen in Szene gesetzt wurden.

Starke Teamleistung sichert den Erfolg

Im dritten Satz starteten die jungen Gastgeberinnen hoch motiviert. Sie zeigten eine höhere Aggressivität und Variabilität im Angriff, forderten den Elbstädterinnen alles ab. Diese riefen eine starke Mannschaftsleistung ab und setzten sich letztlich mit 27:25 durch.

WSG Reform Magdeburg: Grenzau, Dreher, Ohle, Wiemers, Arndt, Große, Timme, Buschke, Schulz, Baudler, Pulver

Die zweite Niederlage in Folge kassierten dagegen die drittplatzierten Regionalliga-Männer des USC mit dem 1:3 (15, -16, -23, -24) bei den Dessau Volleys. Dabei hatte deren Trainer Marko Schulz bereits vor der Partie gewarnt: „Wer Dessau unterschätzt, wird mit Sicherheit hart bestraft.“

USC fehlt das Selbstvertrauen

Zwar konnte seine Mannschaft den ersten Satz mit 25:15 deutlich für sich entscheiden. Das klare Spiel wollte der Gast auch im zweiten Satz fortsetzen. Doch war von Selbstvertrauen nicht viel zu sehen. Da ließ beim USC die Konsequenz nach. Der Aufschlag erzielte kaum noch Wirkung, so dass Dessau diesen Durchgang mit 25:16 für sich entschied und die Weichen auf Sieg stellte.

Schulz befand letztlich: „Ein weiteres Spiel, in dem wir unsere Chancen nicht konsequent nutzten und dadurch Punkte liegen ließen.“

In den Sätzen drei und vier steigerte sich zwar der USC. Doch zahlreiche Ungenauigkeiten und Fehler begünstigten letztlich die knappen Entscheidungen zu Gunsten der Muldestädter.

Schulz: Konnten nicht überzeugen

„Meine Mannschaft konnte nicht wirklich durchgehend überzeugen. Nach einem starken ersten Satz verloren wir komplett den Faden und ließen Dessau wieder in das Spiel kommen“, so das abschließende Urteil des USC-Trainers.

USC: Heidecke, Ihle, Kirst, Kusnezov, Liebsch, Lübke, Moede, Röske, Schlese, Spiegel, Steinwerth, Teege