Magdeburg l Während die Regionalliga-Frauen des USC bereits vor Wochenfrist beim USV Halle gastierten und eine 2:3-Niederlage hinnehmen mussten, sind die Männer des USC am Sonnabend beim Aufsteiger an der Saale gefordert.

USC-Männer Favorit

Auf dem Papier sind die Gäste Favorit. Im Gegensatz zu den Hallensern, die von 17 Partien zehn erfolgreich bestritten, verbuchten die Magdeburger zwei Siege mehr. Der direkte Vergleich in der Hinrunde ging klar mit 3:0 an den USC. In der Tabelle sind die Saalestädter mit 30 Punkten aber lediglich sieben Zähler hinter den Magdeburgern angesiedelt, gelten als direkte Verfolger.

Fehlende Konstanz

Das Landesderby könnte eine ausgeglichene Geschichte werden. Auch USC-Trainer Marko Schulz sieht das so: „Im Hinspiel konnten wir nur in einem Durchgang zu 100 Prozent überzeugen, und auch in zahlreichen anderen Spielen gab es immer wieder die eine oder andere Durststrecke. Aber wenn die Jungs das aufs Parkett bringen, was sie können, wird es auf jeden Fall ein Spiel auf Augenhöhe.“

Für die Magdeburger wird am Sonnabend von Beginn an gelten, die eigenen Stärken auszuspielen und die Eigenfehlerquote so gering wie möglich zu halten. Damit dies auch tatsächlich so umgesetzt werden kann, wurde im Training unter der Woche an der Ballsicherheit gearbeitet. Mittels Videoanalyse des Hinspiels haben sich die USC-Herren dann auch noch taktisch auf den Gegner eingestellt.

Nur Moede fehlt

Personell kann Schulz beim letzten Sachsen-Anhalt-Derby der laufenden Saison auf alle Spieler mit Ausnahme von Cedrik Moede setzen. „Ziel ist es, das Derby zu gewinnen und damit eine Platzierung unter den besten drei abzusichern“, resümierte Schulz.

WSG-Frauen gegen Letzten

In der Frauen-Regionalliga empfängt die WSG Reform am Sonntag um 15 Uhr Grün-Weiß Erkner. Die gastgebenden Magdeburgerinnen sind als Rangachter mit 19 Punkten jenseits von Gut und Böse. Gegen die sieglosen Randberlinerinnen gelten die WSG-Frauen um Trainer Frank Weißleder als klarer Favorit. Das Hinspiel zum Karnevalsbeginn am 11.11. hatten die Reformerinnen klar mit 3:0 gewonnen.