Schackensleben l Zum Pokalachtelfinale reisten die Kroppenstedter nach Schackensleben. Die Germanen waren gewarnt, denn der bisher ungeschlagene Tabellenführer der 1. Kreisklasse schaltete in der letzten Runde Blau-Weiß Wanzleben aus. Beide Mannschaften begannen verhalten. Früh im Spiel musste die Heimmannschaft verletzungsbedingt wechseln. Die Gäste hatten die erste Chance nach einem Eckball. Zeppernick schlug einen Ball präzise vor das Tor, der aufgerückte Hartmann stieg am höchsten und gewann das Kopfballduell – jedoch flog das Spielgerät über die Querlatte.

Janich bringt die Gäste in Führung

In der Folge spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Die Hausherren konzentrierten sich vermehrt auf die Defensive und überließen dem KSC den Ball und die Kontrolle. Nach einer halben Stunde musste auch Kroppenstedt verletzungsbedingt wechseln. Für Zeppernick ging es nicht mehr weiter.

Allmählich wurde der TSV mutiger, aber zwingende Chancen blieben aus. In der 40. Minute gelang den Gästen die Führung. Nach einer längeren Stafette kam der Ball zu Römmling auf der linken Verteidigerposition. Er schlug eine Flanke auf den eingelaufenen Maximilian Rode, der den Ball gut mitnahm und zu Marcus Janich weiterleitete. Der zögerte nicht lange und vollstreckte per Linksschuss in die kurze Ecke – die 1:0 Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Chancenplus für die Gäste. Max Rode bekam eine Flanke von Helmholz von der rechten Seite. Er konnte den Ball nur mit dem Rücken zum Tor kontrollieren und wurde sofort von drei Gegenspielern attackiert. Er kam zwar noch zum Abschluss, jedoch konnte die TSV-Hintermannschaft die brenzlige Situation mit vereinten Kräften bereinigen. Kurze Zeit später kam Michael zum Kopfball und Kleine zu einem Schuss aus der zweiten Reihe. Jedoch fand der Ball nicht den Weg ins Tor.

Schackensleben gehört die Schlussphase

Danach wurden die Hausherren mutiger und kamen ebenfalls zu Chancen. So musste Olejnik in höchster Not einen Schuss im Strafraum blocken. In der 80. Minute zog Rode von der Strafraumgrenze ab, der Ball ging jedoch knapp über das Tor. In der 83. Minute kam der TSV zum Abschluss per Fernschuss, Geick tauchte ab und konnte den Ball zur Seite abwehren. Der folgende Nachschuss ging am Tor vorbei.

Michaels Tor zählt nicht

In der Nachspielzeit erzielte Michael ein Kopfballtor nach einem Freistoß aus dem Halbfeld. Jedoch ging die Fahne des Assistenten in die Höhe, denn Michael befand sich in Abseitsposition und das Tor zählte nicht. So blieb es beim 1:0 und die Kroppenstedter zogen damit in das Viertelfinale ein.

Insgesamt sahen die 160 Zuschauer ein spannendes Spiel, viele Torchancen und packende Zweikämpfe. Gegen Spielende wurden zwar einige Situationen etwas hektischer und die Zweikampfhärte allgemein nahm zu, jedoch blieb der Unparteiische seiner Linie treu und brachte die Partie souverän zu Ende.