Oschersleben l Nach fünf Niederlagen in Folge, konnten die Handballer des SV Lokomotive Oschersleben wieder einen Sieg einfahren. Im Achtenfinale des Harz-Börde-Pokals schlugen die Oscherslebener den HC Salzland 06 aus Staßfurt mit 25:21. Somit steht die Lokomotive im Viertelfinale.

Und die Niederlagen-Serie war zunächst weder der Mannschaft, noch dem gut gefüllten Bewos Sportzentrum anzumerken. Dank einer stabilen Abwehr und einem starken Konterspiel konnte sich das Team um Spielertrainer Martin Hoffmann schnell eine deutliche Führung herausspielen. Daher stand es nach zehn Spielminuten 5:1 für die Hausherren und die Gäste nutzten die Chance zur ersten Auszeit.

Doch der Schein trog. Die Lok-Mannschaft verfiel in alte Muster und schaltete einen Gang zurück. Das Tempo ließ nach und das Angriffsspiel wurde statisch und einfallslos. Dies und zahlreiche Strafwürfe ermöglichten den Gästen den Ausgleich zum 9:9 in der 25. Spielminute. Oscherslebens Matthias König konnte dennoch zur 12:11 Pausenführung erhöhen.

Nach der Halbzeit zeigte sich der SV Lok dann deutlich verbessert und vor allem zielstrebiger vor dem Tor. Der Ball lief plötzlich wieder und vor allem Lok-Kreisläufer Philipp Schannor sorgte für ansehnliche Angriffe.

Auch der nach seinem Kreuzbandriss genesene David Günther im Tor konnte sich des Öfteren auszeichnen und gab seinem Team somit den nötigen Rückhalt in der Abwehr. So kam es, dass das pfahsenweise ausgeglichene Spiel in Richtung Heimsieg kippte. In der 37. Minute erzielte Oscherslebens Thomas Schwarz das 14:12 und später auch das 16:13 (46. Minute).

Gut aufgespielt

Aber noch gaben sich die wacker kämpfenden Staßfurter nicht geschlagen, trafen durch Tommy Minet zum 20:19 und zwangen den SV Lok zur Auszeit (53. Minute). Diese kam zur rechten Zeit und zeigte Wirkung. Matthias König und Thomas Schwarz konnten mit ihren Toren die Führung auf 22:19 erhöhen. Beim HC Salzland ließen die Kräfte nach. Die Schlussminuten konnte das Heimteam clever verwalten und erhöhte durch Schannor sogar noch auf 25:20. Den Schlusspunkte setzte Salzlands Jan Stein mit einem Strafwurf zum 25:21.

Lok-Spielertrainer Martin Hoffmann sagte nach dem Spiel: "Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns. Nun gilt es, auch in der Liga auf diese Leistung aufzubauen."

Die restlichen Ergebnisse im Achtelfinale:

  • Stahl Blankenburg 24:21 HV Wernigerode II
  • SV Germania Borne 21:18 HC Aschersleben

SV Langenweddingen III, TSG Calbe/saale II und HT 1861 Halberstadt erhielten Freilose für diese Pokalrunde. Der fehlende Teilnhemer wird in der Partie am 24. November zwischen SpG Thale/Westerhausen und HV Ilsenburg ausgespielt.

SV Lok Oschersleben: Staatz, Hoffmann (2), König (7), Wolff (1), Müller (5), Steffen Röhler (2), Schannor (4), Krause, Rücker, Sebastian Röhler, Frank Schwarz, Günther, Thomas Schwarz (4)

HC Salzland 06: Minet (10), Jan Stein (1), Stelmecke (1), Erik Stein, Albrecht (2), Starosta (6), Pascal Stein, Goldschmidt (1)