Osterburg l Für das entscheidende Spiel um die Meisterschaft in der Handball-Verbandsliga Nord beim Glinder HV Eintracht ist das Team der HSG Osterburg gut gerüstet. Am Sonnabend schlugen die Biesestädter den Tabellendritten Haldensleben daheim mit 38:35.

HSV Haldensleben führt

Wie nicht anders zu erwarten war, entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Die Gastgeber gingen durch Spielertrainer Sebastian Papendiek (2 Tore) und Philipp Kiebach 3:0 in Front, doch die Gäste-Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 11. Minute besorgte David Stolze die 5:4-Führung für Haldensleben.

In der Folge war es ein absolut ausgeglichenes Match, wobei die Osterburger kurz vor der Halbzeitpause noch einmal kräftiger anzogen und nach 30 Minuten einen Stand von 19:15 für sich verbuchten.

Siegeswille nicht gebrochen

Im zweiten Abschnitt erhöhte der bestens aufgelegte Youngster Till Dobberkau auf 20:15, später gab es sogar ein 22:15 (Kiebach), doch der Siegeswille der Gäste war noch längst nicht gebrochen. Sie begehrten auf. Stolze warf in der 51. Minute zum Stand von 30:28 ein.

Entschieden war in dieser mitreißenden und auf hohem Niveau stehenden Begegnung jedoch noch gar nichts. Doch die Altmärker lagen in Führung und wollten sich diese nicht mehr nehmen lassen.

Begleitet von „Ötzi“-Rufen, seinem Spitznamen, wurde Torwart-Routinier Frank Götzky in den HSG-Kasten eingewechselt. Eine seiner ersten Aktionen war, dass er einen Siebenmeter von Patrick Dannehl meisterte.

Endspiel in Glinde

Osterburgs Team ließ sich nun nicht mehr von der Siegerstraße abbringen und landete einen am Ende noch relativ sicheren Heimsieg, der Selbstbewusstsein für das „Endspiel“ des Jahres am Sonnabend in Glinde erzeugt haben dürfte.

Ganz wichtig: Die jungen Laura Drischmann (Weferlingen) und Vanessa Schumann (Calbe) boten in dieser bedeutungsvollen Partie eine Top-Leistung als Referees.

HSG Osterburg: Schrödter, Götzky - Prax 1, Kiebach 5, T. Kuhlmann 6, A. Kuhlmann, Papendiek 11, Dobberkau 10, Skorz, Fieseler 4, Knust 1.