Klötze l Die ersten drei Teilnehmer der Hallenkreismeisterschaft im Futsal stehen fest. In der Qualifikation zur Endrunde der diesjährigen Hallenkreismeisterschaft, die in der Beetzendorfer Sporthalle ausgetragen wird, haben der TSV Kusey, SV Adler Jahrstedt und der SV Langenapel das Ticket gelöst.

TSV Kusey überzeugt

Dabei präsentierte sich vor allem der TSV Kusey in bestechender Frühform. Der amtierende Meister der 1. Altmark-West-Liga demonstrierte mit spielerischer Finesse und vehementer Durchschlagskraft seine Stärke unterm Hallendach. Der TSV meldete damit ebenso wie der SV Adler Jahrstedt seinen Anspruch auf die Endrunde an. Doch während der TSV keinen Punkt abgab, gewannen die Gelben lediglich zwei ihrer sechs Begegnungen. Doch am Ende reichte es für die Qualifikation. Das letzte Ticket löste der SV Langenapel, der sich mit sechs Punkten über die Ziellinie rettete.

Schwiesau verpasst Quali knapp

Anlass zum Ärgern hatte damit der SV Schwalbe Schwiesau, der mit der selben Punktanzahl wie Langenapel in der Vorrunde scheiterte. Aufgrund der um ein Tor schlechteren Tordifferenz, sind die Schwalben damit zum Zuschauen verdammt.

Trösten dürften sich die Schwalben zumindest mit dem wohl vermeintlich schönsten Treffer der Vorrundenstaffel 1 in der Klötzer Zinnberghalle. Beim Spiel gegen den VfB Klötze II gelang Nico Seidenberg ein technisch sehenswertes Kabinettstückchen. Sein Seitfallziehertor beim 2:0-Erfolg im gegnerischen Strafraum zauberte dem neutralen Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht.

Knapp den Sprung in die nächste Runde hat auch der SV Brunau verpasst. Die Mannschaft von Trainer Sven Potas konnte sich im entscheidenden Duell gegen den SV Langenapel nicht durchsetzen. Das torlose Unentschieden verhinderte das Weiterkommen der Brunauer Männer.

Zu wenig Torgefahr und individuelle Schnitzer in der Defensive verhinderten auch eine bessere Platzierung des VfB Klötze II. Die Zweitvertretung konnte in der heimischen Halle nur zwei Tore erzielen und ließ den Gegner elf Mal jubeln.

Zum Trost für die Klötzer Reserve bleibt den Zuschauern ein couragiertes Auftreten gegen die „Übermannschaft“ aus Kusey in Erinnerung.

Spannung bis zum letzten Spiel

Die Klötzer konnten bis zur letzten Minute der drittletzten Vorrunden-Begegnung das Unentschieden halten und standen kurz vor der Sensation. Doch der Beinahe-Coup für die Hallenherren wurde in der letzten Minute mit dem 1:0 des TSV verhindert. Nach dem viel umjubelten und emotionalen Schlussakt des TSV beendete die Klötzer Reserve punktlos die Vorrunde.

Das Vorrunden-Turnier hat einen fußballerischen Vorgeschmack auf die Endrunde geboten und Lust auf mehr gemacht. Als lobenswert zu erwähnen gilt neben dem souveränen Schiedsrichtergespann um Wolfgang Schröder die Stimmung des Publikums in der Zinnberghalle. Denn die war bereits meisterlich..