Salzwedel l Die Altmärker bezwangen das bis dahin ungeschlagene Team aus der Landeshauptstadt mit 75:64 (25:18, 43:39, 55:61).

Spiel auf Augenhöhe

Bis auf eine Schwächephase im dritten Viertel, lieferten die Salzwedeler eine starke Leistung ab. Zwar waren die Magdeburger altersbedingt nicht mehr die Schnellsten, doch in ihren Reihen befanden sich ehemalige DDR-Nationalspieler wie Erik Hebold und der 2,06 Meter große Ex-Bundesliga-Spieler Dimitri Buschin.

Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe. Salzwedel ging mit einem Vier-Punkte-Vorsprung in das dritte Viertel und erlebte in den ersten sieben Minuten einen leistungsmäßigen Einbruch. Die Magdeburger legten einen 2:15-Lauf hin, sodass die Hansebaskets zwischenzeitlich mit zehn Punkten zurücklagen. „In dieser Phase ging in der Offense gar nichts und wir haben sehr verkrampft gespielt“, erklärt Salzwedels Sektionsleiter Reinhard Geratz. Die Hansebaskets wechselten zu diesem Zeitpunkt auf dem Feld, nahezu ihr komplettes Team. Vor allem Janik Damm und Marcel Manthey brachten mit ihren Punkten die Altmärker wieder zurück in die Partie und trugen dazu bei, den Rückstand auf 55:61 zu verkürzen.

Schlussoffensive mit Erfolg

Im letzten Viertel trumpften die Hansebaskets groß auf. Die Gäste vom USC Magdeburg erzielten nur noch drei Punkte, während die Salzwedeler 20 Zähler auf ihrem Konto verbuchten. „Für uns ist das ein großer Erfolg. Wir haben nicht mit einem Sieg gerechnet, schon gar nicht in der Höhe“, gesteht Reinhard Geratz. Bis auf die Schwächephase im dritten Viertel ist der Sektionsleiter mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. „Wir haben gute Fastbreaks gespielt und den Ball in der Offensive gut laufen gelassen“, schätzt Geratz ein.

Die Hansebaskets führen nach diesem Sieg weiterhin die Bezirksliga Nordwest an. Am 12. Januar soll gegen den HSV Medizin Magdeburg der nächste Sieg folgen. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Sporthalle der Lessing-Ganztagsschule.

Statistik

Hansbaskets: Lars-Patrick Aßmann (12), Paul Benecke, Janik Damm (25), Reinhard Geratz (8), Edgar Golcer (2), Janik Damm (25), Malte Haase-Mühlner (2), Marcel Manthey (17),  Djordje Petrovic, Sebastian Schönfelder, Jörg Schulze, Marcel Ziemke (9).