Binde l Die Bundesliga-Saison 2017/2018 geht für die Binder Bohlekegler zu Ende - und das mit zwei Heimwettkämpfen. Zu Gast in Arendsee sind dabei die beiden Spandauer Teams SG und VKC/FE aus der Bundeshauptstadt.

Entscheidungen gefallen

Die ganz großen Entscheidungen in der Liga sind wohl gefallen. Obwohl die SG aus Michendorf und Seddin noch auf Platz zwei liegt, wird sie wohl aller Voraussicht nach den Staffelsieg holen, da sie noch - wie der SV Binde auch - zwei Heimspiele zu absolvieren hat. Unten dagegen werden die SG Empor Brandenburger Tor und Pasewalk in den Abstiegsapfel beißen müssen.

Doch wer denkt, es ginge für die Altmärker um nichts mehr, der kennt den Ehrgeiz der Binder nicht. Die wollen nämlich ihre weiße Heimweste der Saison bewahren und auch im zweiten Jahr in Folge zu Hause ohne Fehl und Tadel bleiben.

SG Spandau kommt zu erst

In diesem falle darf es also gern wieder „langweilig“ werden auf der Arendseer Heimbahn. Doch die Gegner sind nicht von Pappe. Während am Sonnabend (ab 13 Uhr) die SG Spandau ihre Visitenkarte abgibt, folgt am Sonntag das letzte Punktspiel der Saison gegen den VKC/FE Spandau. Los geht es da bereits pünktlich um 10 Uhr.

„Für uns wird es wichtig sein, die Nerven zu behalten. Gerade, weil alle Entscheidungen gefallen sind. Da wir aber unbedingt unsere weiße Heimweste behalten wollen, müssen wir hoch konzentriert sein“, so Teamleiter Alf Schernikau.

Starke Spieler bei den Gästen

Und beide Gästemannschaften haben starke Spieler in ihren Reihen So rangieren mit Matthias Mohr (1.), Sascha Wichmann (6./beide VKC/FE), Sebastian Kurzer (4.) und Oliver Peitz (5./beide SG) gleich vier von ihnen in den Top-Sechs der Einzelwertung.

Und ein ganz besonderer Wettkampf könnte es für Sebastian Kurzer werden. Der ist nämlich gebürtiger Arendseer und will in seiner alten Heimat bestimmt groß auftrumpfen.

Personell sieht es gut aus

Personell sieht es bei den Bindern ganz gut aus, nur hinter Richard Albrecht (Zerrung) steht noch ein kleines Fragezeichen. Sollte Albrecht ausfallen, steht erneut Wolfgang Behrens als Ersatz bereit.

„Ich hoffe, wir liefern gute Spiele ab und schaffen unser angepeiltes Ziel“, so Schernikau.