Arendsee l Mit den erhofften zwei 3:0-Heimerfolgen beendeten die Binder Bundesliga-Kegler am Wochenende ihre Heimspielrunde und stehen damit auch kurz vor dem angestrebten Klassenerhalt in der zweithöchsten Liga Deutschlands.

NKC 72 Berlin verliert

Während es am Sonnabend noch zu einem ganz deutlichen 5378:5243 (3:0/54:24) gegen die Männer von der SG Empor Brandenburger Tor reichte, war es am Sonntag richtig spannend. Dennoch behielten die Binder die Nerven und auch mit 5357:5264 (3:0/49:29) gegen das Spitzenteam NKC 72 Berlin schlussendlich die Oberhand.

SV Binde - SG Empor Brandenburger Tor. Im Vorfeld mussten die Binder Männer umbauen. Die Grippe hatte Burkhard Thiede erwischt und ließ sich zum Spieltag auch nicht abschütteln. So musste Ersatzmann Wolfgang Behrens bereits von Beginn an ran.

SV Binde startet gut ins Spiel

Doch die Binder ließen sich davon nicht beeindrucken, starteten gut in die Partie und legten gleich einmal über 60 Holz zwischen sich und den EBT-Männern. Verantwortlich dafür waren der starke Alf Schernikau mit 905 Holz und Jochen Neubauer (896).

Scharf nach wuschen dann mit sogar noch besseren Werten der Tagesbeste Richard Albrecht, der 913 Holz ins Protokoll schreiben ließ, und Carlo Thiede, der immerhin auf 896 kam. Da auch das Mittelpaar (872/864) der Gäste da nicht mal im Ansatz mithalten konnte, stand der Heimsieg praktisch schon fest.

Empor holt noch auf

Zum Abschluss reichten lockere 882 Holz von Behrens und 886 von Stefan Dombrowski aus, um das 3:0 sicher unter Dach und Fach zu bringen. Da die Gäste zum Ende ihre stärksten Kegler aufboten, holten die noch ein paar Pünktchen auf und vermieden so die Höchststrafe an diesem Tag.

SV Binde: Alf Schernikau (905 Holz/11 Punkte), Jochen Neubauer (896/10), Richard Albrecht (913/12), Carlo Thiede (896/9), Wolfgang Behrens (882/5), Stefan Dombrowski (886/7).

SV Binde - NKC 72 Berlin. Den letzten Heimpunkt gaben die Binder in der Saison 2015/2016 eben gegen den NKC ab, und auch diesmal waren die Männer aus Berlin drauf und dran, die weiße Binder Heimweste zu beflecken. Es entwickelte sich nämlich von Beginn an ein spannendes Match.

Gleich im ersten Startpaar hielt der Berliner Glöde (891 Holz) die Binder in Schach, denn sowohl Schernikau als auch Neubauer brachten es „nur“ auf 887 Holz.

Im Mittelblock wird es eng

Richtig eng wurde es dann im Mittelblock. Hier lieferten sich der bärenstarke Albrecht (910) und Matthias Scheel (909) bis zum letzten Wurf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Albrecht lag zur Halbzeit sogar auf Bahnrekordkurs. „Ich habe auch kurz daran gedacht, aber dann war‘s das“, so Albrecht mit einem Lächeln auf den Lippen.

Im Schlusspaar sorgten noch Dombrowski mit seinen 894 Holz und Ersatzmann Behrens (882) für den 3:0-Heimsieg. Der stand aber selbst vier Wurf vor dem Ende noch nicht hundertprozentig fest.

SV Binde: Alf Schernikau (887 Holz/7 Punkte), Jochen Neubauer (887/6), Richard Albrecht (910/12), Carlo Thiede (897/10), Wolfgang Behrens (882/5), Stefan Dombrowski (894/9).