Oebisfelde l Für den Ligaauftakt am 17. August ist die Böse-Elf gerüstet. Auch ohne die Qualifikation für den Kreispokal. Der 1. FC Oebisfelde hat den Saisonauftakt mit der misslungenen Qualifikation für die Bördepokal-Hauptrunde verpatzt. Das Team von Trainer Peter Böse konnte zu Hause auf dem Sportplatz am Gehege vor 64 Zuschauern, trotz ansprechender erster Halbzeit, dem favorisierten Gegner aus der Bördeoberliga kein Bein stellen. Gutenswegen geriet in Halbzeit eins ins Wanken, doch wurde nicht zu Fall gebracht.

„Unglücklich, einfach unglücklich“ kommentierte der nach dem Spiel sichtlich konsternierte Trainer Böse. Das Spiel mit dem 2:3-Endstand entschied zudem ein strittiger Foulelfmeter, der für Kontroversen an der Seitenlinie sorgte. Diese Sorge teilte Elfmeterschütze Leon Mölle jedoch nicht und entschied das Spiel mit einem eiskalt verwandelten Schuss vom Punkt.

FCO beginnt couragiert

Die Oebisfelder begannen von der ersten Minute an forsch und ärgerten die sichtlich überraschten Gäste gehörig. Über mangelnde Beschäftigung konnte Gutenswegen-Torwart Maximilian Picker sich nicht beklagen, der mit guten Reflexen auf der Linie wie in Minute 27 gegen den Linksschuss von Mohamed Melek, nicht nur sein gutes Spielverständnis im Spielaufbau demonstrierte. Mit viel Ruhe wurden Flankenversuche auf Stürmer und Zielspieler Kevin Casemeyer, direkt vom Keeper aus Gutenswegen abgefangen.

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Und wenn Gutenswegens Picker doch zu spät aus seinem Kasten herauseilte, half die gut funktionierende Abseitsfalle der Gäste, die in Hälfte eins häufig zuschnappte.

Mit wachsamen Augen sorgte auch das Schiedsrichtergespann um Daniel Schlüter und seinen Assistenten Ronny Bloch und Gerald Heuer dafür, dass Gutenswegen sich mit nur einem Gegentor aus der ersten Halbzeit verabschieden konnte.

Leistung ist zufriedenstellend

Obwohl die Oebisfelder in den ersten 45 Minuten gegen stark böigen Gegenwind marschierten, sprühte der Außenseiter vor offensivem Tatendrang und Tempo. Immer wieder über die starke linke Außenbahn und den quirligen Steven Krohn, sowie mit gut vorgetragenem Kurzpassspiel, trumpften die Gastgeber auf. Die schnellen Bewegungen auf den Flügeln, welche die Gutensweger in Halbzeit eins nicht in den Griff bekamen und sich nur noch mit Fouls in Strafraumnähe zu helfen wussten, beschäftigten die Oebisfelder nur all zu oft.

Dennoch fiel das erste Tor in dieser Begegnung auf der Gegenseite, als Martin Buhtz sich in der 41. Minute ein Herz fasste und mit der ersten Torchance des Spiels, umgehend das 0:1 zur Gästeführung markierte. Doch Markus Wohsalo konnte zu Beginn der zweiten Spielhälfte, konkret in der 47. Minute, nach einer missglückten Rettungstat der Gäste, den Ball zum 1:1 im gegnerischen Kasten unterbringen. In Hälfte zwei zeigten sich die Gutensweger wie ausgewechselt, nahmen zunächst allerdings das 2:1 in der 53. Minute durch Wohsalos Doppelpack hin.

Danach wurde es hektisch in dieser Partie. Per Foulelfmeter markierte Hahn den Ausgleich, ehe Mülle mit einem Schlenzer in der 86.Minute das Spiel drehte.

In der Folge warf die Böse-Truppe alles nach vorne, um noch in die Verlängerung einzuziehen, scheiterte aber mit dem Schlusspfiff nach fünfminütiger Nachspielzeit.

Statistik

Oebisfelde: Matz - Böcker, Wohsalo, Krohn - Gromeier (77.Krüger), Braun (57.Appel), Nothnick, Rammo Bozo, Stefan, Casemeyer.

Schiedsrichter: Schlüter

Torfolge: 0:1 Buhtz (41.), 1:1 Wohsalo (45.), 2:1 Wohsalo (53.), 2:2 Hahn (57./FE), 2:3 Mölle (86).