Salzwedel l Im Altmarkderby der Fußball-Landesliga, Staffel Nord, gewann der SV Eintracht Salzwedel das Aufeinandertreffen mit dem TuS Schwarz-Weiß Bismark im Jahr 2010 mit 3:1.

Rund 200 Zuschauer beim Derby

Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Gäste aus der Ostaltmark. Schon nach zehn Minuten zappelte das Leder erstmals im Gehäuse. Erik Bartsch nahm nach Eckstoß den Ball per Kopf ab und nickte zur frühen Führung ein. Die Grempler-Elf blieb weiter dran und machte ordentlich Betrieb. Nach einem Freistoß lag sogar der zweite Treffer der Gäste in der Luft. Christopher Schröder rutschte jedoch am Streitobjekt im 16er vorbei. Die Eintracht fand nach dieser Szene ebenso zu ihrem Spiel und nahm das Zepter des Handelns in die Hand. Der SVE drehte das Spiel noch vor der Pause zu einer 2:1-Führung.

In der zweiten Halbzeit ging es weniger turbulent zur Sache. Die Kräfte schwanden bei beiden Mannschaften aufgrund der hohen Temperaturen, es wurde sogar die größtmögliche Anzahl an Auswechselungen vorgenommen. Die Bismarker zeigten sich in der 64. Minute gefährlich vor dem Salzwedeler Tor.

Schröders Eckball war so angeschnitten, dass er direkt gegen den Querbalken donnerte. Nach Abschlag kam es zur entscheidenden Szene. Stefan Schmidt spielte auf Nico Schulz ab, der ganz überraschend aus halblinker Position, Torentfernung aus gut 20 Metern, abzog. Der Ball strich an Freund und Feind vorbei, um im Bismarker Kasten einzuschlagen. Für diesen gekonnten Schuss erntete der Akteur Beifall aus dem Publikum.

„Die ersten 20 Minuten haben wir verschlafen. Spielerisch hat es insgesamt keinen vom Hocker gerissen. Nach langer Zeit haben wir gegen Bismark mal wieder gewonnen. Es ist angerichtet für nächste Woche“, sagte Salzwedel Trainer Sigmar Pätzold mit Blick auf das antsehende Landesliga-Derby gegen die SG Eintracht Mechau.