Oebisfelde l Das endete wie erwartet mit einer Niederlage. Denn der Vize-Landesmeister SG Kühnau/Dessau-Roßlau setzte sich am Ende deutlich mit 38:26 (17:13) durch.

Die Gäste erwiesen sich sprichwörtlich als eine Nummer zu groß für die Oebisfelder. „Die körperlichen Unterschiede sind schon enorm“, sagte SVO-Trainer Bernd Schulze mit Blick auf die beiden Mannschaften. So überragten einige SG-Akteure die Oebisfelder nicht nur um einen Kopf. Aber die SVO-Jungen ließen sich nicht beeindrucken. Zumindest nicht im Angriff.

SVO bietet Paroli

Mit teilweise schönen Spielzügen und vielen konzentrierten Abschlüssen boten sie ihrem Kontrahenten Paroli. „Im Angriff haben wir wirklich gut gespielt. Unser Manko war die Defensive. Wir haben unseren Gegner in der Abwehr oft nur begleitet und nicht entscheidend gestört“, schätzte Bernd Schulze ein. Allerdings war das Stören angesichts der körperlichen Unterschiede nicht einfach.

Aber es lief wie erwähnt in der Offensive, so dass der SVO die Partie zunächst offen halten konnte. So gelang Philipp Sobotta und Justin Kalupke nach 5:7-Rückstand der 7:7-Ausgleich (14.). Nach dem 10:10 durch Leo Pogadl (19.) begannen sich die Gäste dann jedoch allmählich zu lösen, lagen zur Pause mit vier Toren vorn (17:13).

In Durchgang zwei hatte der SVO dann aber keine Chance mehr. Der Tabellenzweite packte nun auch in der Abwehr ordentlich zu. Die Oebisfelder hatten daher Probleme, ihre Angriffe erfolgreich durchzubringen.

Statistik

SV Oebisfelde: Brieske - Hohtanz, Pieper, Zedler, Hanke (9/2), Sobotta (2), Pogadl (4), Grabow (1), Kalupke (7), Truhn (3).

Siebenmeter: 2/2;

Zeitstrafen: 0.