Salzwedel l Das Kreisklasse-Spiel zwischen dem ESV Lok Salzwedel und der SG DSV II/Langenapel II/Jübar II schien am Sonntag bereits nach 40 Spielminuten gelaufen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der Lok nach vier Minuten durch Mattis Engelhardt, der sein erstes Herrenspiel absolvierte, in Führung ging und die Gäste durch Lukas Nieber (12.) ausglichen, überrollte die Salzwedeler Offensive um Spielmacher Dominik Wendt die SG.

ESV Lok wie aus einem Guss

Innerhalb von 25 Minuten schraubte Lok den Spielstand auf 6:1 in die Höhe. Dominik Wendt (15., 40.), Mattis Engelhardt (29., 36.) und Welegebriel Mnase (38.) wirbelten die gegnerische Abwehr durcheinander. Besonders sehenswert war das 4:1. Wendt setzte sich zielstrebig auf der linken Seite durch und bediente punktgenau Mattis Engelhardt, der etwa 15 Meter zentral vor dem Tor stand und den Ball gezielt im rechten Eck unterbrachte.

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff verkürzten die Gäste durch Lukas Nieber auf 2:6. Dass es doch noch einmal eng werden könnte, erwartete aber niemand mehr.

In der zweiten Hälfte ging im Angriff bei Lok nichts mehr. Die SG kam durch Tore von Sascha Ruske (61.) und Ryan Oliver North (80.) noch einmal ran, und die junge Salzwedeler Truppe wurde zusehends nervöser. Doch am Ende war der Vorsprung groß genug, um ihn über die Zeit zu retten. „Wir waren uns vermutlich in der zweiten Halbzeit zu sicher und haben nicht mehr aggressiv genug gespielt“, meint Lok-Trainer Florian Lange. Nach der ersten von drei Runden rangiert der ESV drei Punkte hinter Spitzenreiter Engersen.

Statistik

Lok Salzwedel: Lucas Brückner - Patrick Grell, Lukas Kinkel, Tim Lütkemüller, Martin Barto, Welebriel Mnase, Mattis Engelhardt, Michael Feick, Dominik Wendt, Pascal Krumbein, Sebastian Kuballa,

SG DSV II/Langenapel II/Jübar II: Sebastian Tölke - Marcel Altmann, Daniel Serien, Ryan Oliver North, Hendrik Schulz, Markus Beck, Eduard de Beurs, Alexander Zenker, Sascha Ruske, Christoph Gaede, Lukas Nieber.