Mieste/Oebisfelde l Nach dem nicht unbedingt erwarteten 27:26-Vorwochenerfolg bei der SG Seehausen wartet am Sonnabend für die Verbandsliga-Männer der HSG Altmark West die nächste Herausforderung. Diese ist noch eine Etage höher angesiedelt, als die Partie gegen die SGS. Denn in heimischer Miester Halle erwarten die West-Altmärker Spitzenreiter HSG Osterburg. Anpfiff ist um 17.30 Uhr.

Die Osterburger, die nach der vergangenen Saison freiwillig der Sachsen-Anhalt-Liga den Rücken gekehrt haben, führen das Klassement mit 22:2 Punkten ziemlich souverän und noch unbesiegt an. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten HSV Haldensleben beträgt vier Zähler. Danach folgen mit einem Spiel weniger auf dem Konto und 17:5 Punkten die Postler aus Magdeburg.

Wagner-Sieben will sich gut verkaufen

Bei der westaltmärkischen HSG ist dagegen Ausgeglichenheit angesagt. Mit 12:12 Zählern hält sie momentan Position sieben. „Favoriten, auch wenn wir in eigener Halle auflaufen, sind wir angesichts der Konstellation nicht. Doch verstecken müssen wir uns auch nicht. Wir nehmen die Begegnung optimistisch in Angriff. Wir müssen abwarten, wie sich das Spiel entwickelt“, erklärte HSG-Trainer Torsten Wagner.

Personell hofft der Übungsleiter auf Besserung gegenüber der Seehausen-Partie. In dieser mussten beispielsweise Philipp Gürtler und Chris Krause passen. Nicht mehr zum Aufgebot gehört indes Andrè Lachmann. Der Ex-Oebisfelder, der über sporadische Einsätze am Kreis und in der Defensive nicht hinauskam, pausiert vorläufig. Wegen des Berufes fehlen wird dagegen Martin Hesse. Möglich, dass auf der rechten Außenbahn daher Mario Leder aus der HSG-Reserve spielt.

Nachlegen ist Pflicht für den SVO II

Gefordert ist morgen ebenfalls die Reserve des SV Oebisfelde - im Kellerduell beim SV Eiche Biederitz. Denn in der traditionsreichen Ehlesporthalle empfängt der Rangvorletzte das Schlusslicht von der Aller. Los geht es um 18 Uhr.

„Nach dem Sieg gegen Klein Oschersleben ist das Nachlegen in Biederitz fast schon eine Pflichtaufgabe für uns. Sollten wir dort nicht punkten, müssen wir uns ernsthaft hinterfragen, wie es weitergehen soll“, betonte SVO-Trainer Tobias Stefani und fügte hinzu: „Ich erwarte einen kompakt agierenden Kontrahenten. Viele Akteure wurden aus der vor Saisonbeginn aufgelösten zweiten Mannschaft in die erste Vertretung, die sich aus der Sachsen-Anhalt-Liga abgemeldet hat, hochgezogen. Und die sind zum Großteil sehr erfahren und spielen einen eher ruhigen Ball. Wir wollen mit Tempo-Handball dagegenhalten.“

Fehlen werden beim SVO Hans Meinke (Angina) und erneut Niklas Müller. Er hat sich eine Auszeit genommen. Dafür ist Tormann Marcel Köhler wieder mit von der Partie. Eventuell wird auch erneut Felix Kleist auf der linken Außenbahn auflaufen.