Stendal l Nach der Partie unterhielt sich Sportredakteur Frank Kowar mit Außenbahnspieler Max Salge.

Volksstimme: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Wie beurteilen Sie das Spiel?

Max Salge: Wir sind nach so langer Zeit (der letzte Heimsieg war am 18. August ein 2:0 gegen Torgelow, Anm. Red.) erst einmal glücklich über die drei Punkte. Es war ein schwieriges Spiel auf tiefem Platz. Dass es ein anstrengendes Spiel wird, das war uns allen klar. Brandenburg hat tief gestanden, das war uns aber vorher bewusst. Wir haben viel versucht und haben auch einige Dinge nicht gemacht. Uns hat in einigen Szenen auch das Quäntchen Glück gefehlt. Am Ende hat es aber mit dem Dreier geklappt.

Sie haben heute nicht rechts, sondern auf der linken Seite begonnen. War das für Sie überraschend?

Sagen wir es mal so, es war schön. Ich habe es vorher nicht gewusst.

Wann war es klar?

Kurz vor dem Spiel bei der Besprechung.

Eigentlich spielen Sie ja öfters rechts, oder?

Rechts oder links, das ist mir egal. Eigentlich spielt Niclas Buschke ja immer links. Ich spiele auch gerne links. Rechts versuche ich natürlich auch alles. Links fühle ich mich etwas wohler.

Das Tor ist aber gefallen, als die Umstellung kam, Buschke auf links und Sie wieder auf die rechte Seite. Hat die Umstellung das Tor begünstigt?

Vielleicht hat es gerade in dem Moment gepasst. Der lange Ball, die Vorlage von Schmidt und Neumi dann mit dem Treffer.

Am Anfang der Saison waren Sie vielleicht Nummer 12 oder 13. Jetzt sind Sie Stammspieler. Sehen Sie das auch so?

(lacht) Schwierige Frage, man will immer Stammspieler sein. Aber wenn andere vor mir sind und ich nicht spiele, dann bin ich für das Team da. Aber wenn man spielt, ist das um so toller.

Denken Sie, dass Sie sich nun unter die ersten Elf reingespielt haben?

Ich hoffe es.