Salzwedel l Zwei Nachholpartien in Beetzendorf und Uchtspringe – jeweils mit westaltmärkischer Beteiligung – stehen auf dem Programm.

Bereits am Gründonnerstag muss der MTV Beetzendorf Farbe bekennen. Die Banse-Elf trifft ab 18.30 Uhr auf den SV Rot-Weiß Arneburg. Dagegen ist der SV Eintracht Salzwedel erst am Ostermontag aktiv. Die Kreisstädter gastieren ab 14 Uhr beim SV Medizin Uchtspringe.

MTV Beetzendorf - Rot-Weiß Arneburg

Vielleicht entpuppt sich der Spieltermin gegen den favorisierten Rangfünften unter der Woche als kleiner Vorteil für den gastgebenden MTV. Doch diesem Braten traut Beetzendorfs Trainer Michael Banse noch nicht: „Es könnte ein Vorteil sein, allerdings kam der Terminvorschlag sogar von den Arneburgern.“ Diese bestreiten nämlich am Ostermontag ihr Pokal-Halbfinalduell gegen Osterburg und wollten daher eine etwas längere Regenerationsphase. „Zu Hause wollen wir mindestens einen Punkt einfahren“, umreißt Banse die Zielstellung für den heutigen Abend. Er rechnet mit einem Kampfspiel und eher wenigen Toren, da beide Teams ihre Stärken vor allem in der Defensive haben.

Beetzendorfs Coach würde sich wünschen, dass seine Schützlinge an die Vorstellung aus der zweiten Hälfte vor fünf Tagen in Tangermünde (1:3) anknüpfen. Zudem haben die Westaltmärker auch aus dem mit 1:7 verlorenen Hinspiel noch etwas gutzumachen. „Da hat eigentlich alles auf unserer Seite gefehlt. Wir wollen RWA heute unser wahres Gesicht zeigen“, so Michael Banses Kampfansage. Der muss zwar ohne Michael Peters, Sebastian Eder, Sebastian Spychalski sowie womöglich auch Gordon Bock planen, hat ansonsten aber alle Akteure an Bord. Wenn am Ende auch noch das Ergebnis stimmt, könnte sich Beetzendorf noch weiter von der Abstiegszone absetzen und hätte dann laut Banse auch „schöne Osterfeiertage“ vor sich. Schiedsrichter: Norbert Möllmann

Medizin Uchtspringe - Eintracht Salzwedel

Mindestens Zweiter wollen die Salzwedeler am Ende der Saison noch werden. Mit einem Erfolg am Ostermontag in Uchtspringe würden die Kreisstädter den Möringer SV aufgrund der besseren Tordifferenz überholen und wären somit ärgster Verfolger von Spitzenreiter Letzlingen. Das allein dürfte für den SVE schon Motivation genug sein. „Natürlich wollen wir etwas Zählbares mitnehmen. Doch es wird eine schwere Aufgabe“, warnt Salzwedels Trainer Helge Kietzke vor den Medizinern, die defensiv sehr kompakt stehen und mit Marcel Brinkmann einen brandgefährlichen Angreifer in ihren Reihen haben. Die Mannen von Coach Rico Matschkus nehmen aktuell Rang vier ein, haben aber ganze neun Zähler Rückstand auf die Eintracht.

Mindestens dieses Polster wollen die Westaltmärker auch im direkten Duell wahren. „Ich vermute, dass es ein Geduldsspiel wird. Schließlich treffen zwei starke Defensiven aufeinander“, so Kietzke, der sich nur ungern an das Hinspiel zurückerinnert. Dort hätten die Salzwedeler zur Pause durchaus alles klar machen können, standen am Ende jedoch sogar mit leeren Händen da (0:2). „Das lehrt uns, voll konzentriert zu sein und hinten keine Fehler zu machen“, erklärt der Eintracht-Übungsleiter. Auch die Chancenverwertung muss sich im Vergleich zum Vorwochenduell gegen Potzehne (1:0) verbessern. Dann sollten die Mannen von der Jeetze – Sebastian Heuer und Joey Krüger fehlen definitiv, die Einsätze von Kevin Gebert und Hannes Pietscher sind noch fraglich – auch in der Lage sein, ihren achten Erfolg im zehnten Auswärtsspiel einzufahren und damit auf Rang zwei zu springen. Schiedsrichter: Christopher Bethke