Gardelegen l Doch von einer (Ergebnis-)Krise kann man in der Rolandstadt nicht sprechen. Der Aufsteiger spielt weiterhin eine tadellose Saison und liegt nur drei Zähler hinter dem Tabellenführer SV Staßfurt.

Hinspiel in guter Erinnerung

„Ich persönlich schaue sowieso nicht auf die Tabelle und sehe uns auch im nächsten Spiel nicht unbedingt als Favorit“, äußert sich SSV-Trainer Norbert Scheinert vor der nächsten Aufgabe am Sonnabend ab 14 Uhr beim Blankenburger FV. Die Mannen aus dem Harz belegen mit 33 Zählern den achten Platz und wurden im Hinspiel deutlich mit 7:0 bezwungen. „Dort lief es natürlich optimal für uns. Blankenburg hat recht offensiv gespielt und uns damit Räume geboten, die wir mit unseren schnellen Leuten nutzen konnten“, blickt Scheinert zurück.

Auch diesmal erwartet er den BFV mit einer ähnlichen Spielweise. Gardelegens Coach vermutet allerdings auch, dass sich der Kontrahent mittlerweile gefestigt hat und defensiv nicht mehr ganz so anfällig wie beispielsweise am 27. Oktober des vergangenen Jahres ist.

Scheinert blickt voraus

Zudem läuft es beim SSV offensiv momentan auch nicht allzu rund. In den letzten drei Partien gelangen den Westaltmärkern nur magere zwei Treffer. „Dadurch, dass uns zuletzt immer wieder wichtige Offensivspieler fehlten, mussten wir oft umstellen. Aber natürlich müssen wir vorne wieder durchschlagskräftiger werden“, erklärt Norbert Scheinert, der seinen Schützlingen allerdings keinen Vorwurf machen kann. Die Hintermannschaft hinterließ auch in den vergangenen Duellen einen soliden Eindruck und ließ wenig zu. Das soll natürlich auch möglichst in Blankenburg wieder der Fall sein. „Wir wollen schließlich die drei Punkte mitnehmen“, macht Scheinert deutlich.

Definitiv nicht dabei sind Michel Rosenberger und Michael Hille, noch auf der Kippe steht der Einsatz des angeschlagenen Florian Scheinert. Dafür kehren – und damit sollte die Offensive wieder deutlich mehr Tempo gewinnen – Simon Bache und Hannes Malek in das Aufgebot zurück.