Gardelegen l Der nächste - und zwar auswärts - soll am kommenden Sonnabend beim Gastspiel bei Rot-Weiß Thalheim folgen. Endlich soll der Auswärtsfluch besiegt werden.

Für Verbandsligist SSV 80 Gardelegen wird es langsam Zeit. Zeit, um endlich einmal auch auswärts zu punkten. Auf heimischem Geläuf dagegen sind die Schützlinge von Trainer Norbert Scheinert eine echte Macht. Aus den vier Spielen sammelten sie starke zehn Punkte ein.

SSV will die ersten Auswärtspunkte einfahren

Auswärts jedoch steht nach drei gespielten Partien immer noch die Null. Doch das soll sich - geht es nach den Altmärkern - am Sonnabend in Thalheim ändern. „Wir freuen uns natürlich über den Heimsieg gegen Bernburg, doch nun müssen wir auch mal endlich auswärts punkten“, stellte Coach Scheinert schon kurz nach Spielende gegen Askania fest. Und das wäre auch immens wichtig.

Schaut man nämlich auf das kommende Heimprogramm, dann ist das nicht von Pappe. Die nächsten Gegner auf der Rieselwiese heißen nämlich Einheit Wernigerode (17. Oktober) und Halle-Ammendorf (31. Oktober).

Zwei ähnliche Teams treffen aufeinander

Doch zunächst geht der Blick in Richtung Thalheim und zwar nur dahin. Die Gastgeber sind ähnlich wie der SSV immens heimstark, holte ihre zehn Zähler ebenfalls ausschließlich auf heimischem Rasen. Auswärts warten die Rot-Weißen ebenfalls noch auf ein erstes Erfolgserlebnis. Offensiv funktioniert es dagegen schon ganz gut bei den Thalheimern. Schon 12 Treffer - so viele wie auch der SSV - gelangen den Bitterfeldern bereits in dieser Spielzeit. Gleich sieben Treffer davon erzielten Jurkiewicz (4) und Grunert (3). Auf die sollte die SSV-Hintermannschaft also besonderes Augenmerk legen.

Bei den Altmärkern dagegen hat die Offensivreihe mit Bache und Gütte zur Zeit etwas Ladehemmungen. Gelang Bache in dieser Spielzeit noch kein Treffer, erzielte Gütte seit dem dritten Spieltag keinen mehr. Auch diese Beiden wollen ihren persönlichen Torfluch endlich beenden.

„Ja, natürlich. Irgendwann muss das passieren. Wir wollen natürlich mit dem Heimsieg gegen Bernburg im Rücken auch mit breiter Brust nach Thalheim reisen und dort auf jeden Fall etwas mitnehmen“, so die klare Marschroute von SSV-Coach Norbert Scheinert.

Bogdahn-Einsatz fraglich

Der muss allerdings weiterhin auf Marvin Bogdahn (Knie) verzichten. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Bruder Maurice Bogdahn. Der hatte sich zuletzt einen Nerv eingeklemmt. Alle anderen Akteure sind aber an Deck und wollen die Auswärtsbock endlich umstoßen.

„Wir werden natürlich versuchen, unser Spiel durchzudrücken. Wir wollen uns auch auswärts endlich einmal belohnen“, so Trainer Norbert Scheinert abschließend.