Oebisfelde l Denn die Allerstädterinnen bekommen es wie in der Vorwoche im verlorenen Heimspiel gegen den HSV Magdeburg mit einem Titelkandidaten zu tun. Konkret mit der Reserve des TSV Niederndodeleben.

Kontrahent steht auf Platz zwei

Die TSV-Sieben steht mit 15:5 Punkten auf Rang zwei und gehört zusammen mit TuS Magdeburg (16:4), Lok Schönebeck (15:5) und dem HSV Magdeburg (14:6) dem Quartett an, welches um Meisterschaft und möglichen Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga kämpft. Angepfiffen wird die Begegnung am Sonntag um 15 Uhr in der Niederndodelebener Wartberg-Halle.

Ganz nüchtern betrachtet, haben die Oebisfelderinnen im Prinzip keine Chance. Speziell in eigener Halle sind die TSV-Damen kaum zu bezwingen. Allerdings gab es in der aktuellen Spielserie eine Ausnahme. Tabellenführer TuS Magdeburg setzte sich in Niederndodeleben mit 28:23 durch. Ansonsten fuhr der TSV klare Siege ein.

Positive Erinnerungen aus der Vorsaison

In der vergangenen Saison hatte der SVO gegen Niederndodeleben indes die besseren Karten. Nach dem knappen 34:33-Heimsieg in der Hinrunde, gewann der SVO auch das Rückspiel. 23:20 stand es nach 60 Minuten für die Sieben von Trainer Christian Herrmann.

Damals spielte der SVO allerdings fast in Bestbesetzung. So warfen Franziska Dietz, Josefin Meyer und Lena Witzke 15 der 23 Tore. Das wird am Sonntag nicht der Fall sein, da das Trio gesprengt ist. Überhaupt wird die personelle Zusammensetzung des SVO am Sonntag eine Rolle spielen. Denn im Saisonverlauf kam es immer wieder zu diversen Ausfällen.