Salzwedel l Nach den Erfolgen der Vorwochen hatten sich die Handballfreunde Altmark-Wendland für ihr Spiel gegen den Tabellenführer MTV Soltau II viel vorgenommen. Weil aber die erste Halbzeit am Sonnabend völlig in die Hose ging, stand am Ende eine deutliche 18:25 (7:15)-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Gäste punkten mit Erfahrung

„Weil die Gäste ohne Wechselspieler angetreten sind, waren im Vorfeld Begriffe wie undankbares Spiel und Siegzwang. Trotzdem stand da immer noch der Tabellenführer gespickt mit ehemaligen Oberligaspielern auf dem Feld“, erklärt Spieler Björn Drangmeister. Und die Soltauer spielten knallhart ihre Erfahrung aus. Aus einem langsamen Aufbauspiel heraus kamen die Gäste immer wieder mit zwei drei schnellen Passstationen zu leichten Torerfolgen.

Die Abwehr der Gastgeber, die in den vergangenen Spielen noch zu den Punktgewinnen beigetragen hat, fand keinen Zugriff. „Im Angriff wurden alle Vorhaben ignoriert und völlig überhastet und ungenau abgeschlossen“, räumt Björn Drangmeister ein.

Viele Würfe waren daher eine leichte Beute für den gut aufgelegten Torhüters der Gäste. Tor um Tor wuchs so der Rückstand, ohne dass irgendwelche Besserung in Sicht war. Mit 7:15 ging es fast aussichtslos für die Handballfreunde in die Halbzeit.

Handballfreunde kämpfen ohne Erfolg

In der Pause gab es dann das erwartete Donnerwetter. Das fruchtete halbwegs. Das Wolfsrudel spielte mehr zusammen und auch in der Abwehr wurde mehr zugepackt. Dadurch kamen die Hausherren besser ins Spiel. Die zweite Halbzeit konnte aufgrund einer besseren Leistung als im ersten Durchgang mit einem Tor Vorsprung gewonnen werden. Ein Punktgewinn war jedoch zu keiner Zeit wirklich greifbar. Den Kampf in der zweiten Hälfte würdigten die Zuschauer dennoch.

Kommendes Wochenende geht es wieder nach Lüneburg. Dort begann vor einigen Wochen die kleine Serie von ungeschlagenen spielen. „Wenn die Salzwedel-Lüchower dann an die Leistung der zweiten Halbzeit anschließen können, ist vielleicht auch wieder eine Überraschung drin“, zeigt sich Björn Drangmeister optimistisch. Am Sonnabend sind Altmark-Wendland-Wölfe beim zweitplatzierten HV Lüneburg I zu Gast.

Statistik

Handballfreunde Altmark-Wendland: Julian Arnold, Sven Schulze – Niklas Klocke (5/2), Julius Hartmann (3), Mathias Delius (2), Patrick Zunder (2), Michael Schulze (2), Nick Helms, Martin Kersten (3), Jeffrey Reichardt, Daniel Kolley, Marvin Kersten, Ronny Schlawin (1/1);

Siebenmeter: 3/3.

Strafzeiten: 0