Mieste l Gegen die Gäste aus Magdeburg zog die Mannschaft von Teamchef Domenic Soeder mit 25:27 den Kürzeren.

HSG verspielt Führung

Dabei verspielten die Altmärker einen sicher geglaubten Sieg gegen die Postler, die exakt zehn Minuten vor Spielschluss einem Drei-Tore-Rückstand hinterherliefen. Mit einem bärenstarken Tim Röscher am Kreis, einem sprunggewaltigen Marius Weber und einem durchsetzungsstarken Philipp Gürtler auf Seiten der HSG, erspielte sich der Gastgeber einen Vier-Tore-Vorsprung beim Stand von 12:8 nach rund 20 Minuten.

Die Magdeburger riefen zur Auszeit und fanden mit neuem Elan zurück in die Partie. Großartige Paraden von Post-Torhüter Fabian Marek, gute Tempogegenläufe von Maximilian Paul Wiedon, sowie unsaubere Zuspiele im Spielaufbau der HSG verkürzten den Rückstand auf 13:14.

Die Körpersprache der Gastgeber sollte sich zu Beginn der zweiten Hälfte deutlich bessern. Nach rund zehn Minuten erhöhte die HSG auf 20:16. HSG-Torwart Ingo Hübener trug maßgeblichen Anteil am Ausbau der Führung. In der Offensive zeigte Max Texdorf sein Können beim Sprungwurf. Der Altmärker schien mit überdimensionaler Sprungkraft schier in der Luft zu stehen und schwebte seinen Gegenspielern förmlich davon. Die Magdeburger waren nach diesem Zwischenstand noch längst nicht geschlagen.

Gäste kämpfen sich erfolgreich zurück

Die komfortable Ausgangssituation der HSG sollte jedoch nicht für mehr Ruhe und Stabilität auf Seiten der Altmärker sorgen. Alles andere als ein Spaziergang, erwartete die Soeder-Sieben nach rund 40 Spielminuten. Eine Vielzahl an Angriffen brachen die Gastgeber ab. An Magdeburgs leidenschaftlich verteidigenden Andy Tietzmann, gab es kaum ein Vorbeikommen. Vermeidbare individuelle Fehler, luden die Gäste zudem zu schnellen Tempogegenstößen ein. Ausgerüstet mit diesen Zutaten, gelang es dem Gast sukszessive den Rückstand zu minimieren.

In Minute 55 gelang den Magdeburgern die Führung. Nach 42-minütigem Hinterherlaufen, drehten die Postler die Begegnung zu eigenen Gunsten. Mit der Aufholjagd zum 25:24 wurde die HSG überrumpelt. Schlag auf Schlag ging es fortan. Beide Trainer hielt es kaum noch auf den Trainerbänken. Ein Hauen und Stechen bis in die Schlussminute, boten beide Teams.

Am Ende behielt der Gast aus Magdeburg die Oberhand und demonstrierte mit dem 27:25-Sieg seine Comeback-Qualität.

Statistik

HSG Altmark West: Hübener, Grabow (1), Gürtler (4), Röscher (3), Günther (2), Pogadl (1), Teitge (1), Kropf, Texdorf (4), Seiler (5), Weber (2), Otto

Siebenmeter: 1/2

Zeitstrafen: 2.