Oebisfelde l Trotz personellen Engpasses, nur ein Wechselspieler, hat Verbandsliga-Aufsteiger SV Oebisfelde II am Sonnabendmittag das Turnier um den Allerpokal in heimischer Hans-Pickert-Halle für sich entschieden. Auf dem zweiten Rang landete die 1. Nordliga-Vertretung des VfB Klötze. Dritter wurden die Männer der HG Elm. Die Männer aus Schöningen und Schöppenstedt spielen in der Landesliga Braunschweig.

Den ersten Akzent in dem in einer Doppelrunde ausgetragenen Turnier setzten indes nicht die Gastgeber, sondern die gefällig aufspielenden Klötzer. Der VfB war mit 14 Akteuren angereist und bezwang zum Turnierauftakt Elm schon etwas überraschend deutlich mit 13:9.

Klötze unterliegt knapp

In Turnierspiel Nummer zwei mussten sich die Klötzer dann aber den Oebisfeldern knapp mit 8:9 geschlagen geben. Die SVO-Truppe von Trainer Toni Seiler legte dagegen in ihrem anschließenden zweiten Spiel nach und besiegte Elm mit 12:11. Bei den Gästen aus Niedersachsen spielten übrigens bekannte Akteure mit. So Reno Thiele. Er wurde beim SVO ausgebildet und spielte dort auch viele Jahre. Ein zweiter Akteur ist Marco Schiefelbein. Er stand in der vergangenen Serie noch für den HV Solpke/Mieste am Kreis. Doch zurück zum Turnier.

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In der Rückrunde war nun insbesondere die HG Elm, die noch keinen Punkt aufzuweisen hatte, gefordert. Die HG-Männer schlugen dabei gegen Klötze eine harte Gangart ein. Zu spüren bekam das VfB-Spielertrainer Stefan Philipp. Ihm wurden aufgrund einer rüden Attacke eines HG-Akteurs Vorderzähne ausgeschlagen. Die Klötzer siegten aber trotzdem mit 9:7.

Da die VfBler dann aber erneut gegen die Oebisfelder verloren (9:11), war der Turnierendstand bereits vor dem letzten Spiel besiegelt. Die 11:16-Niederlage des SVO II gegen Elm spielte somit keine Rolle mehr.