Oebisfelde l Nach dem sensationellen 30:25-Kraftakt zu Hause gegen die HSG Freiberg und den ersten zwei Punkten der Saison, soll es für die Handball-Männer des SV Oebisfelde in der Mitteldeutschen Oberliga am Wochenende erfolgversprechend weitergehen.

Gegen den HBV Jena 90, der zueletzt dem SV 04 Plauen-Oberlosa mit 22:27 unterlag, muss der SVO jedoch auswärts in Lobeda-West ran. Sonnabend um 18 Uhr erfolgt der Anwurf zum 2.Spieltag, den die Oebisfelder nur all zu gern vergolden würden.

SVO mit breiter Brust

Den Laden zusammenhalten soll auch wieder der 38-jährige Routinier Andreas Kalupke, der - neben Rückkehrer Pascal Koitek - einer der überragenden Männer auf Seiten der Oebisfelder war. Gegen die HSG Freiberg, einen Gegner, der laut Cheftrainer Christian Herrmann an einem gewöhnlichen Tag als Favorit gilt, gelang nahezu alles. Nun sind es die Oebisfelder ihrerseits, die mit ihrem Überraschungs-Coup gegen die Sachsen in der Oberliga aufhorchen ließen.

Der 30:25-Heimsieg gegen eine der ambitionierteren Mannschaften der Liga, dürfte sich auch bis nach Thüringen herumgesprochen haben. Die Rolle des Underdogs wird es im Spiel gegen Jena wohl diesmal nicht geben. Auch weil die Jenaer, anders als der letzte Gegner aus Freiberg, nicht zum oberen Regal der Liga gehören.

Mit Platz elf und 21:31 Punkten in der vergangenen Saison, schlossen die Mannen von den Kernbergen nur einen Platz besser als Oebisfelde ab und steckten bis zum 26. Spieltag im Abstiegskampf.

Auch, um sich aus dem Abstiegssumpf so lange wie möglich fern zu halten, wäre ein Sieg gegen den direkten Konkurrent von Bedeutung. Aus der letzten Saison gilt es nach zwei Niederlagen gegen Jena etwas gutzumachen.