Oebisfelde l Das soll sich morgen ändern. In ihrem vierten Saisonspiel, es ist das zweite Heimspiel, empfangen die Schützlinge von SVO-Trainer Christian Herrmann den Aufsteiger HC Glauchau/Meerane. Anpfiff in der Hans-Pickert-Halle ist wie gewohnt um 18.30 Uhr.

Kellerduell in Oebisfelde

Die Sachsen holten in der vergangenen Saison vor Konweg Görlitz und der Alt-MDO-Sieben Grubenlampe Zwickau mit sechs beziehungsweise neun Zählern Vorsprung die Meisterschaft. In der MDO steht der 2013 gegründete Verein, Fusion aus dem HSV Glauchau und SHC Meerane, allerdings auch nicht viel besser da als die Oebisfelder.

Der Neuling hat einen Punkt auf der Habenseite. Den holten sie allerdings in fremden Gefilden. Am Tag der Deutschen Einheit spielte Glauchau/Meerane beim HSV Apolda 28:28. Zur Erinnerung: Eine Woche später verloren die Allerstädter ihre Begegnung in Apolda mit 23:29.

Übrigens sind die Sachsen keine unbekannte Größe in der MDO. Denn sie sind, wie die Oebisfelder, Rückkehrer in die höchste Spielklasse des Mitteldeutschen Handballverbandes.

SVO in der Pflicht zu punkten

„Wir haben uns gegen den HC natürlich etwas vorgenommen. Konkret: Wir wollen die ersten Punkte einfahren. Im ersten Heimspiel gegen Bad Blankenburg waren wir schon knapp dran. Am Sonnabend wollen wir es packen“, erzählte SVO-Trainer Herrmann und ergänzte: „Unser Manko war bislang das Ausnutzen der Möglichkeiten, oder wie zuletzt in Apolda der Torhüter, der uns erneut den Schneid abkaufte. Die Schwäche beim Abschluss ist zwar nicht komplett abzustellen, das wissen alle Mannschaften, aber wir können sie minimieren. Wir hoffen, das wird am Sonnabend vor unserer Anhängerschaft der Fall sein.“