Salzwedel l Nach dem ersten Sieg in diesem Jahr gegen die SG Adendorf/Scharnebeck (33:22) dürfte das Selbstvertrauen der Handballer des SVT Uelzen/Salzwedel wieder gestiegen sein. Genau dieser Fakt soll für einen weiteren Erfolg am Sonntag ab 16 Uhr beim Regionsoberliga-Schlusslicht MTV Embsen II genutzt werden.

Sieg ist Pflicht

Erst einen Punkt haben die Embsener im bisherigen Saisonverlauf auf ihr Konto gebracht. Diesen fuhren sie an einem Mittwochabend (26. September) durch ein 31:31 im Reserven-Duell gegen die HSG Heidmark ein. Neben diesem Remis stehen für den Tabellenletzten ganze elf Niederlagen zu Buche. Dazu stellen die Niedersachsen mit 273 Toren den schlechtesten Angriff sowie mit 433 Gegentreffern auch noch die schlechteste Abwehr der Liga.

Eigentlich spricht so gut wie nichts dafür, dass die MTV-Zweite ausgerechnet gegen Uelzen/Salzwedel den Bock umstößt und womöglich sogar ihren ersten Sieg einfährt. Zumal die Westaltmärker in der Vorwoche speziell im zweiten Abschnitt mit ihrem schnellen und effektiven Spiel überzeugten und Adendorf/Scharnebeck somit noch deklassierten.

„Schon in der ersten Halbzeit haben wir eigentlich nicht schlecht gespielt, allerdings zu wenige Tore erzielt“, verriet im Nachhinein SVT-Spielertrainer Ronny Schlawin. Der ist übrigens nach gut einem Jahr Verletzungspause wieder fit und traf vor sechs Tagen beim Comeback gleich fünfmal. Doch auch seine Nebenleute machten ihre Sache gut und wollen an diese Vorstellung anknüpfen.

Letzter Auswärtssieg am ersten Spieltag

Die letzten und bislang auch einzigen Auswärtspunkte holten die Westaltmärker am ersten Spieltag durch den 27:24-Erfolg beim VfL Westercelle. Es wird also mal wieder Zeit für einen Sieg in der Fremde. Wann, wenn nicht am Sonntag beim Schlusslicht, das bereits im Hinspiel mit 40:22 in die Schranken gewiesen wurde?