Oeboisfelde l Mit einem Kraftakt vergoldete der SV Oebisfelde den Saisonauftakt und wickelte mit weiteren zwei Punkten beim Gastauftritt in Jena, eine Schleife oben drauf.

Mit 23:22 entschied das Herrmann-Team das Spiel für sich und winkt aus der oberen Tabellenhälfte. Nach einem Jahr ohne Sieg gegen den HBV, zeigte der SVO den für den Erfolg eminent wichtigen Kampfgeist und Willen. In der Werner-Seelenbinder-Sporthalle des Lobeda-West-Komplexes machte lediglich ein Tor den Unterschied, in einer Partie, die in Hälfte eins bei Gleichstand in die Pause ging.

SVO gewinnt knapp

Tim Schröter markierte das so wichtige 23:22 in der 58. Spielminute. Der knappe Spielstand veranlasste Trainer Christian Herrmann unmittelbar nach dem Führungstor, seine Spieler zur Auszeit zu versammeln. Mit Köpfchen und Kompaktheit in der Defensive überstanden die Oebisfelder auch die aller letzte Spielminute und durfte nach dem Vier-Punkte-Auftakt feiern. Florian Folger vom HBV Jena demonstrierte, wie knapp der Unterschied zwischen beiden Teams war. Seine Siebenmeterquote mit zwei von drei Treffern reichte in puncto Effizienz nicht aus.

Kleist dagegen konnte alle drei seiner Siebenmeter verwandeln, und den HBV ins Unglück stürzen. Der SV Oebisfelde greift, wenn auch nur vorübergehend, tabellarisch nach den Sternen. Mit Platz zwei belohnt sich der SVO für einen gelungenen Saisonauftakt und grüßt seine Gegner von fast ganz oben.

Statistik

SV Oebisfelde: P.Schliephake, Koitek, Kamm, Vogel, Kalupke, Heidler, Drese, Koch, Weis, Schröter, Kleist, D.Schliephake, Breiteneder, Meichsner

Siebenmeter: 3/3.

Zeitstrafen: Schröter (15.,43.), Meichsner (22.,25., 56.), Kalupke (24.), P.Schliephake (40.).