Haldensleben l Mit gut 400 Teilnehmern stellten die Veranstalter nicht nur einen neuen Teilnehmerrekord auf, sondern ließen die Veranstaltung so auch bei bestem Wetter zu einem echten Highlight werden. Freuten sich die Haldensleber Rolandläufer im vergangenen Jahr 2018 bereits über einen neuen Teilnehmerrekord - dort waren knapp über 300 Starter dabei - so wurde dieser am Sonntag wahrlich pulverisiert.

Diesmal kratzten die Bördekreisstädter sogar die 400er Marke an, so dass das Waldstadion zu einem Leuf-Mekka wurde. Auch das Wetter spielte ordentlich mit. Allerdings waren die Temperaturen bei den Hauptläufen - die wurden gegen 10:20 Uhr gestartet - für den einen oder anderen Läufer schon ein wenig zu hoch.

Dennoch lieferten alle Teilnehmer tolle sportliche Leistungen ab. Schon die Bambinis, die eine halbe Stadionrunde (250 Meter) zu absolvieren hatten, gaben alle ihr Bestes und freuten sich im Ziel über Urkunden und kleine Überraschungen.

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Grobler gewinnt souverän

Über die 2,2 Kilometer gab es einen Start-Ziel-Sieg von Tangerhüttes Friedrieke Grobler. Sie benötigte nur 8:43,4 Minuten und verwies Vereinskollege Marc Schlüter (9:11,7 min) auf den zweiten Platz.

So richtig voll wurde es auf der Tartanbahn im Waldstadion dann zum Start der Hauptläufe über 6 und 12 Kilometer. Hier tummelten sich nämlich gleich über 300 Läufer/innen an der Startlinie. Die mussten auch - ganz zur Freude der Zuschauer auf der großen Tribüne - ersteinmal eineinhalb Stadionrunden absolvieren, ehe es durch das sogenannte Marathon-Tor in den Haldensleber Wald ging.

Streckenverlauf sehr ambitioniert

Und die Strecke war nicht von Pappe, denn es galt knapp 75 (6 km) beziehungsweise 124 Höhenmeter (12 km) zu überwinden. Das gelang über 6 Kilometer Lukas Tom Schulze (HSV Medizin Magdeburg) in 22:52,6 Minuten am besten. Bei den Frauen hatte ganz souverän Marie Weinmann (Genthin) in 25:39,9 Minuten die Nase vorn.

Über den langen Kanten von 12 Kilometern war Favorit Yves Löbel (Sport 2000) in 43:51,0 Minuten konkurrenzlos vorn. Schnellste Frau war hier Kati Haselhorst-Schwaneberger (Wolmirstedt) in 1:03:09 Stunden. Alle sicherten sich nicht nur EOC-, sondern auch Punkte für den Landes-Cup.