Gardelegen l In der vergangenen Woche fanden in Dessau die Landesfinals im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) für die Wettkampfklassen II, III und IV der Mädchen und Jungen im Volleyball statt. Die Sekundarschule „Karl Marx“ aus Gardelegen war gleich mit zwei Mannschaften in der Elbe–Rossel-Halle dabei.

In der WK IV weiblich war das Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“ Halle der Primus. Platz zwei ging an das Dr. Frank-Gymnasium Staßfurt vor der Sekundarschule „Karl Marx“ Gardelegen. Besonders im Spiel um Platz zwei zeigten die Mädels aus Gardelegen eine ordentliche Leistung.

Karl-Marx Sekundarschule gewinnt

Einen Tag später waren die Jungen an der Reihe. In der WK III belegte die Sekundarschule „Karl Marx“ Gardelegen sogar Platz eins. Platz zwei ging an die Sekundarschule Schkopau vor dem Gymnasium Carolinum Bernburg.

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Nachdem die Gardeleger Truppe um Spielführer Purin Butsa gegen die Gymnasiasten aus Bernburg 2:0 gewannen und im Anschluss daran auch die Schkopauer Jungen im Tiebreak das Carolinum Gymnasium 2:1 bezwang, kam es zu einem echten Finale.

Gardelegener drehen das Finale

Im ersten Satz fanden die „Marx“-Jungen überhaupt nicht ins Spiel. Durch eine Vielzahl einfacher Fehler ging der erste Satz 25:16 klar an die Schkopauer Mannschaft.

Im zweiten Satz dann ein anderes Bild. Gardelegen agierte jetzt souverän und mit guter Körpersprache 25:14. Diesen Schwung nahmen die Jungen von Sportlehrer Karsten Busch mit in den Entscheidungssatz. Beim Stand von 8:2 für Gardelegen wurden die Seiten gewechselt. Kurz darauf kannte der Jubel der Jungen keine Grenzen. Sie tanzten im Kreis und ein lautstarkes „Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin“ hallte durch die Halle.

Doch der Jubel wandelte sich schnell in Frust um, denn das Bundesfinale im Frühjahr in Berlin wurde aufgrund der Auswirkungen der Verbreitung des Corona-Virus abgesagt. Ob es ein Nachholturnier gegen wird, steht allerdings noch nicht fest und hängt von vielen Faktoren ab.