Salzlandkreis l Bisher sehr beständig in der Fußbal-Kreisliga spielt auch Lok Aschersleben und bleibt am Spitzenduo dran. Barby auf Rang vier führt ein recht breites Mittelfeld an, welches sich bis Platz elf (Hakeborn) erstreckt.

Blau-Weiß Barby –

VfB Glöthe 2:1 (2:0)

Beide Teams begannen sofort mit Offensivfußball und erste Chancen hatte der Gast, doch die Heimelf hielt gegen. Stand dazu im gesamten Match gut organisiert und stabil in der Abwehr. Nach einem Standard fiel das 1:0 und dieses Tor schien für ziemliche Unordnung beim VfB zu sorgen. Denn die Einheimischen konnten schon 100 Sekunden später, nach schnellem Umschaltspiel, nachlegen. Florian Brandt traf per Außenrist sehenswert in den Winkel.

Viele Chancen auf beiden Seiten

Danach entwickelte sich ein Aufreibungskampf, meist zwischen den Strafräumen. Trotzdem hatten beide Teams auch gute Torszenen und Chancen. Optisch hatte schon vor der Pause der Gast mehr Ballbesitz und Feldanteile. Dies änderte sich nach der Pause immer mehr, denn das Match verlagerte sich immer weiter in die Blau-Weiß-Hälfte. Dazu klappte beim Gastgeber auch der Konterfußball nicht. Durch viele technische Fehler kam kaum noch ein gefährlicher Angriff zu Stande. Dafür stand aber die kampfstarke Abwehr der Heimelf, die dem Gegner kaum zu Chancen kommen ließ. So lebte das Match bis zum Ende von einem hohen Spannungsgehalt, auf doch recht gutem Kreisliga-Niveau.

Tore: 1:0 Sebastian Petrat (13.), 2:0 Florian Brandt (15.), 2:1 Steffen Linsdorf (90+1); SR: Lampe (Staßfurt), ZS: 34

Lok Aschersleben –

F. Schneidlingen 6:1 (2:1)

Die Lok-Elf kam gut ins Spielgeschehen gegen einen zunächst gut mithaltenden Gast. Der dann auch vorlegen konnte und dem Gastgeber etwas aus dem Takt brachte. Aschersleben fing sich wieder und bestimmte nach 30 Minuten das Match recht deutlich. Die Gäste hatten nun doch Mühe, ihre Abwehrreihen zu ordnen. Der Lok-Doppelschlag unterstrich dann auch die Spielanteile in der Schlussphase der ersten Spielhälfte.

Nach der Pause war es zunächst ein offenes Match, mit Chancen beider Teams. Doch schon da war die bessere Spielanlage der Heimelf zu sehen. Da Schneidlingen gar in Unterzahl geriet, wurden die Angriffsräume des Lok-Teams immer größer. Der Gast baute auch ziemlich ab, konnte wohl dem Lok-Spieltempo nichts mehr entgegensetzen und geriet so noch deutlich unter die Räder.

Tore: 0:1 Nick Arendt (16.), 1:1 Bademba Bah (32.), 2:1 Jonas Ziegenbein (34.), 3:1 Bademba Bah (72.), 4:1 Jonas Ziegenbein (76.), 5:1 Bademba Bah (84.), 6:1 Sebastian Pohl (HE, 88.); SR: Hampe (Seeland), ZS: 20, GRK: Martin Harckenthal (Schneidlingen, 67.)

Warthe Hakeborn –

GW Schadeleben 2:2 (2:2)

Bis zur Pause stand das Match deutlich im Zeichen der Gastgeber, gemessen am Ballbesitz, Feldanteilen und Chancen. Hier hatte das Warthe-Team genügend Möglichkeiten zur Spielvorentscheidung, nutzte diese aber nicht. Die Grün-Weiß-Elf war äußerst effektiv mit ihrer Chancenverwertung in Hälfte eins.

So zeigten sich die Gäste in Hälfte zwei auch wesentlich mutiger und offensiver. Es entwickelte sich nun ein Match auf Augenhöhe, oft geprägt vom Kampf, aber auch mit vielen fußballtechnischen Fehlern. Dabei hatte der Gast gar die besseren Chancen zum Dreier. Gemessen am gesamten Spielgeschehen ist der Endstand wohl aber gerecht.

Tore: 1:0 Nick Allert (6.), 1:1 Dennis Behrendt (8.), 2:1 Chris Bertling (25.), 2:2 Markus Hecke (43.); SR: Altermann (Güsten), ZS: 45

Eintracht Peißen –

Pobzig/Nienburg II 4:2 (3:1)

Der Gastgeber begann recht früh mit einem dynamischem Spiel im Vorwärtsgang, zeigte dabei Zweikampfstärke und auch technisch gute Ballpassagen. So hatten die Gäste im ersten Spieldrittel große Mühe, ihre Reihen, vor allem den Abwehrverbund, zu ordnen. Dadurch hatte die Eintracht-Elf immer wieder starke Szenen vor dem Gästetor, die dann auch eine recht sichere Führung brachten.

Doch mit dem Gäste-treffer kurz vor der Pause kam ein Bruch in den Spielfluss der Gastgeber. Denn die SG-Elf zeigte in Hälfte zwei eine starke kämpferische und läuferische Leistung. Kam so zu mehr Feldanteilen und Ballbesitz. Vor allem nach dem Anschlusstor lag mehrfach der Ausgleich in der Luft, da hatte der neue Spitzenreiter aus Peißen aber auch das nötige Glück. Jedoch blieb er mit seinem Konterfußball auch immer in der Spur nach vorn und konnte so das Match in der Schlussminute endgültig für sich entscheiden.

Tore: 1:0 Willi Lehmann (21.), 2:0, 3:0 Tobias Blättermann (25., 36.), 3:1 Marcel Mlejnek (FE, 43.), 3:2 Sebastian Fischer (75.), 4:2 Tobias Blättermann (90.); SR: Altermann (Güsten), ZS: 32

Kleinmühlingen/Zens II/

Eickendorf –

BSC Biendorf ausgefallen

Der Rechtsträger sperrte den Sportplatz.