Schönebeck (red) l Er ist ein Ur-Gestein des Schönebecker Fußballs. Unzählige Jahre ist Mathias Rhode in der Elbestadt aktiv. Zuerst für den Schönebecker SC. Dann folgte ein Abstecher in die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. In seiner Zeit beim MSC Preussen und dem MSV Börde sammelte der 34-Jährige zahlreiche Erfahrungen, die für sein weiteres Fußballleben von großer Bedeutung waren.

Rückkehr nach Schönebeck

Zur Saison 2015/2016 kehre Rhode zurück nach Schönebeck und kickte fortan wieder für den SSC. Auch nach der Fusion zu Union Schönebeck blieb der 34-Jährige für die Elbestädter aktiv am Ball, ist derzeitig sogar Kapitän der Mannschaft in der Landesliga Nord. In der abgelaufenen Spielzeit half der Schönebecker auch als Interimscoach aus. Rhode lief im Oberhaus Sachsen-Anhalts in über 100 Begegnungen auf und prägte zudem das Niveau in der Landesliga Nord. In seiner fußballerischen Laufbahn kam Rhode mit zahlreichen Spielern in Kontakt, die auch Jahre danach einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben und es so in die Top-Elf des 34-Jährigen schafften.

Tor:

Steven Ebeling: „Mit ihm habe ich zusammen beim Schönebecker SV und Preussen Magdeburg gespielt. Er ist für mich trotz seiner geringen Körpergröße als Keeper eine absolute Katze im Tor. Wir hatten früher auch privat sehr viel miteinander zu tun.“

Abwehr:

Benjamin Lohse: „Ihn kenne ich aus meiner Zeit beim MSV Börde. Benny stellt man dahin, wo Hilfe benötigt wird. Er ist ein typischer Allrounder und egal wo, er macht seine Sache großartig. Bei mir spielt er in der Abwehr, da er die gewisse Ruhe ausstrahlt und eine klasse Spieleröffnung hat.“

Andreas Günther: „Wir kennen uns schon, seit wir sieben Jahre alt sind. Er hat als Kind in Wanzleben und ich beim MSV Börde gespielt. Später spielten wir unter anderem bei Börde und in Schönebeck zusammen. Ein technisch starker Linksfuß, welcher im Herrenbereich dann leider zu oft mit Verletzungen zu tun hatte.“

Nils-Oliver Göres: „Bei Preussen Magdeburg trafen wir aufeinander. Ein absoluter Terrier und Siegertyp. Egal ob Trainings- oder Ligaspiel, verlieren ging gar nicht. Das ist genau nach meinem Geschmack. Wir haben privat immer noch sehr viel miteinander zu tun.“

Mittelfeld:

Christopher Birke: „Mit ihm habe ich zusammen bei Börde, Schönebeck und Preussen gespielt. Für mich ein Spieler, der sowohl athletisch als auch technisch alles mitgebracht hat. Ich hätte ihn gern mal zwei Ligen höher gesehen, da ich denke, dass er das Zeug dazu gehabt hätte.“

Marios Zelekou: „Ein pfeilschneller Außenbahnspieler, welcher den Unterschied ausmacht und ein Spiel allein entscheiden kann. Leider haben wir in Schönebeck nur ein halbes Jahr zusammen gekickt. Er wollte unbedingt in Deutschland Profi werden und investierte viel Zeit in sein fußballerisches Können und seinen Körper. Da brannte auch mal sonntagabends 20 Uhr das Flutlicht auf dem Schotter in Schönebeck.“

Michael Herzog: „Wir spielten zusammen für den Schönebecker SV und Union Schönebeck. Ich kenne keinen Spieler, der so viele Elfmeter herausgeholt und sie dann auch noch mit einer Kaltschnäuzigkeit verwandelt hat, wie ihn. Er war der typische Ruhepol in unserer Mannschaft. Ich glaube, ich hab ihn nicht einmal meckern oder sich aufregen hören.“

Stefan Mensch: „Wer einen echten Staubsauger vor der Abwehr benötigt oder jemanden benötigt, der seine Füße überall dazwischen stochert, nimmt ihn in sein Team. Ich spielte mit ihm bei Preussen zusammen und muss sagen, dass mit ihm im Rücken nichts angebrannt ist.“

Sturm:

Steve Röhl: „Eine Maschine und durchgedrehter Typ auf dem Platz. Da, wo er ist, tut es weh. Unser absolutes Highlight-Spiel war gegen die Reserve des 1. FC Magdeburg, als wir ein 1:3 innerhalb von 15 Minuten in ein 4:3 umwandelten.“

Florian Mentzel: „Ich habe mit ihm zusammen beim Schönebecker SV gespielt. Er spielte ganz einfach, aber unheimlich effektiv. Ich habe ihn immer mit Miroslav Klose verglichen. Er hätte viel mehr aus seinen Qualitäten machen können. Leider gab es die eine oder andere Baustelle, welche ihn vom Fußball abgelenkt hat.“

Philipp Garmann: „Wenn man jemand benötigt, um einen Sieg zu feiern und diese Feier kein Ende finden soll, dann benötigte man Philipp Garmann. Er ist ein ganz feiner Typ und ein typischer Stürmer, welcher die Bälle auch aus unmöglichen Situationen über die Linie stochert. Wir spielten zusammen in Schönebeck Fußball.“