Schönebeck l Wenn der Name Kazmierowski im Umfeld der Franz-Vollbringhalle fällt, schauen die eingefleischten Fans der Handballer der SG Lok Schönebeck für einen kleinen Moment leicht verwundert. Wird der Coach, der zusammen mit Christian Stark das Trainer-Duo in der Elbestadt bildet, bei seinem Spitznamen gerufen, wissen alle Bescheid. „Katze“ genießt vor allem in der Schönebecker Handballwelt einen gewissen Status. Jahrelang war er Kapitän des Teams, gewann im Jahr 2011 den Landespokal mit seinen Mitspielern. Einer der größten Erfolge in der jüngeren Vereinsgeschichte. Begonnen hat Kazmierowski allerdings in Fermersleben – das war in den 1980er-Jahren. Zahlreiche Spieler, Trainer und Kontrahenten hat „Katze“ gesehen. Daher fiel es dem Coach auch schwer, seine Top 7 aufzustellen. „Da waren einige begnadete Spieler dabei“, so Stefan Kazmierowski.

Tor

Christian Schuster: „Er war ein sehr guter Keeper, der viele Jahre in Schönebeck aktiv war. Privat sind wir weiterhin gut befreundet.“

Linksaußen

Christian Stark: „Seit 1999 kenne ich Christian schon. Inzwischen sind wir als Trainer an der Seitenlinie aktiv. Wir waren schon immer ein gutes Team. Wir verstehen uns privat sehr gut und plaudern in jeder freien Minute über Handball. Das verbindet uns. Man kann es auch schon als fanatisch bezeichnen. Als Spieler war Christian immer sehr ehrgeizig. An dieser Eigenschaft hat sich auch als Trainer noch nichts geändert.“

Bilder

Rückraumlinks

Roy Schlemmermeyer: „Über viele Jahre hinweg war Roy der Führungsspieler schlechthin in Schönebeck.“

Rückraummitte

Philipp Karsubke: „Mit ihm habe ich in Fermersleben zusammen gespielt. Auch wir beide haben dann den Weg nach Schönebeck gefunden und weiter zusammen gespielt. Ich denke, er war einer der stärksten Spieler, mit dem ich je zusammengespielt habe. Bis heute haben wir immer noch Kontakt.“

Rückraumrechts

Mario Seifert: „Er ist noch bis heute der beste Torjäger, den Schönebeck je gesehen hat. Er war einfach vom Gesamtpaket her der perfekte Schütze. Auch heute noch ist Mario ein sehr guter Freund von mir.“

Rechtsaußen

Denny Schulz: „Bei Denny ist es ähnlich wie Jan Bauer. Auch er ist ein wahres SG-Lok-Urgestein. Für die Mannschaft ist er einfach unverzichtbar, sowohl auf als auch neben der Platte. Denny besticht mit einem wahnsinnigen Organisationstalent. Dabei ist es egal, ob eine Auswärtsfahrt geplant werden muss oder eine Feier im Kreise der Mannschaft. Alles, was im Verein anfällt, läuft über ihn.“

Kreismitte

Matthias Schröder: „Mit ihm habe ich wohl die meiste Zeit in Bezug auf Sport erlebt. Wir waren beide im Schulsport in Magdeburg schon aktiv und kamen dann 1983 nach Fermersleben. Mit ihm zusammen habe ich auch noch in Schönebeck gespielt.“

Trainer

Einen einzigen Trainer zu bestimmen ist äußerst schwer. Da waren einige dabei, die mich geprägt haben. Einer von ihnen war Volker Musche. Mit ihm habe ich auch schon in Fermersleben zu tun gehabt. Später ging es dann in Schönebeck weiter. Er als Trainer, ich selbst als Spieler. Aber auch Henning Stapf war so einer. Mit ihm bin ich freundschaftlich verbunden. Wir kennen uns ebenfalls aus den Zeiten in Fermersleben. Zusammen gespielt haben wir aber nie. Er war immer dann zur Stelle, wenn es einem nicht so gut ging. Fünf Jahre haben wir in Schönebeck verbracht. Das war eine sehr schöne Zeit.