Calbe l Und kurz vor dem Halbfinalspiel im HVSA-Pokal gegen den Güsener HC (Anwurf 17 Uhr) verkündete die TSG Calbe einen Neuzugang. Zurück im Dress der Saalestädter ist Marius Harig. Bereits in der Jugend spielte der 19-jährige Rückraumspieler für die TSG. „Wir standen schon vor der Saison in Kontakt. Er war auch des Öfteren bei unseren Spielen“, sagt Andreas Wiese, der Trainer der TSG. Und der junge Spieler hat sich auch angeboten, wenn es Probleme gibt. Und die hat die TSG zur Zeit im Rückraum. Nach dem Karriereende von René Hulha und der schweren Verletzung von Felix Kralik (Kreuzbandriss) waren die Saalestädter auf der Rückraumposition dünn besetzt. „Es kommt sehr gelegen, dass Marius uns hilft. Er ist ein junger Spieler, der unbedingt spielen will.“ Und im Halbfinale wird der Spieler seine Einsatzzeit bekommen.

Nur noch Schritt bis ins Finale

Zuvor spielte Harig beim HSV Hannover in der dritten Liga. Beide Vereine verständigten sich darauf, dass der junge Akteur unter der Woche in Hannover trainiert und am Donnerstag zum Abschlusstraining nach Calbe reist. Am Wochenende verweilt Harig in der Nähe von Langenweddingen, wo der Spieler selber auch aktiv war. „Das kommt uns alles sehr gelegen. Wir freuen uns, dass er uns hilft und unterstützt“, sagt Wiese. Harig wäre bereits in der vergangenen Woche spielberechtigt gewesen, doch die Partie gegen den USV Halle II wurde von den Gästen abgesagt. Umso mehr wird der junge Akteur heiß sein auf seinen ersten Einsatz im Pokal.

Doch der Trainer ist gewarnt vor Güsen. „Ich kenne Güsen noch aus meiner Zeit, als ich bei Glinde Trainer war. Sie spielen sehr körperpräsent“, meint der Coach. Nur noch einen Schritt muss die TSG tätigen, um im Finale zu stehen, „aber der muss erstmal gemacht werden. Güsen ist ein starker Gegner. Wir dürfen sie nicht unterschätzen“, mahnt Wiese. Und um dagegen zuhalten „müssen wir unsere Stärken ausspielen. Wir müssen uns körperlich anpassen. Und das können wir.“ Eine gute Abwehr und ein schnelles Umschaltspiel sollen der Schlüssel zum Erfolg sein. „Wir wollen den Gegner nicht in die Partie kommen lassen“, so der Trainer.

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Auch am Personal hat der Trainer nichts zu beklagen. Auch wenn in der dreiwöchigen Pause nicht wirklich trainiert werden konnte. „Einige Spieler konnten arbeitsbedingt nicht. Andere waren etwas erkältet“, erklärt Wiese. So waren teilweise nur sechs oder sieben Spieler beim Training. Doch nun stehen alle Spieler zur Verfügung, um den Einzug ins Finale perfekt zumachen.