Staßfurt l Das Ergebnis spielte keine große Rolle beim Testspiel zwischen dem HV Rot-Weiss Staßfurt II und der SG Stahl Thale/Westerhausen (Bezirksliga). Die Handballer aus der Sachsen-Anhalt-Liga gewannen erwartungsgemäß mit 38:16 (20:6). Viel wichtiger war für Staßfurts Coach Uwe Illig aber, dass die Partie "ein richtig gutes Trainingsspiel" für beide Seiten darstellte.

Mit den Harzern hatte sich der HVS II genau den richtigen Gegner zum Auftakt ausgesucht. Eine unterklassige Mannschaft zwar, die sich aber über 60 Minuten trotz des teilweisen hohen Rückstandes zu keinem Zeitpunkt hängen ließ und die Bodestädter zudem in der Abwehr das ein oder andere Mal im taktischen Bereich forderte. So erkannte Illig, dass es in der Deckung Abstimmungsschwierigkeiten gab, was zu diesem Zeitpunkt aber noch normal sei.

So musste Illig den Innenblock komplett neu besetzen, nachdem sich Stefan Jedlitschka und Christian Gödde als etabliertes Duo vom Handballsport verabschiedet hatten.

Dennoch war der Coach "angenehm überrascht" vom Auftritt seiner Mannschaft, obwohl "wir auf so vielen Positionen neu besetzt waren". So liefen die beiden Neuen, Tino Sell auf Rechtsaußen und Kevin Engelhardt im rechten Rückraum, von Beginn an auf. "Sie haben sich gut eingefügt." Positiv war auch, dass das Team "das Tempo über 60 Minuten hochgehalten hat".

Das noch nicht alles reibungslos ablief, war für alle Beteiligten keine Überraschung. Trotzdem hätte sich Illig noch öfter gewünscht, dass "wir den Gegner taktisch bespielen". In den Auszeiten habe er jeweils darauf hingewiesen, danach "hat es auch ein paar Mal ganz gut funktioniert".

Noch besser und häufiger soll dies bereits am kommenden Sonnabend beim zweiten Test gegen die SG Lok Schönebeck so ablaufen. Der Fokus liegt weiter auf Ballsicherheit und Wurfgenauigkeit.