Unseburg (hla/mkü) l In der Vorsaison zählten die TSG Unseburg/Tarthun und der SV Wolmirsleben zu den stärksten Teams der Fußball-Salzlandliga, in der neuen Spielzeit ist bei beiden Mannschaften noch reichlich Sand im Getriebe. Im Derby reichte es für die TSG immerhin zu einem mühevollen 1:0 (1:0)-Erfolg, dagegen wartet Wolmirsleben weiter auf den ersten Punkt der neuen Saison.

Nach 38 Minuten gab es die erste Torszene vor dem SVW-Tor und damit wurde bis zum Pausenpfiff die beste Qualität des Spieles eingeleitet. Andreas Kowalski markierte in der 41. Minute die Führung der Hausherren. Bereits im Gegenzug besaß Wolmirsleben seine einzig nennenswerte Torchance und dann vergab auch noch Mundt (45+1) aussichtsreich aus Nahdistanz.

Die Partie war in Hälfte eins und auch über weite Strecken nach der Pause von verbissenen Zweikämpfen und Nicklichkeiten geprägt. So kam kaum ein Zusammenspiel über mehrere Stationen zu Stande. In beiden Reihen wurde oftmals viel zu umständlich und planlos agiert, kaum ein Führungsspieler übernahm Verantwortung auf dem Platz. Nur selten bekamen die 200 Zuschauer Torraumszenen geboten. Die Schlussphase gehörte dann dem Gast, jedoch mit der "Brechstange" war da auch nichts mehr zu richten. So blieb es beim glücklichem, wenn auch nicht unverdienten TSG- Dreier.

TSG Unseburg/Tarthun: Weißke - Kowalski, Wallborn, Wichmann, Gilz, Fräsdorf, J.-A. van der Velde, C. Karasch, Mundt (76. J. Karasch), Stanko, P. van der Velde (33. Wenisch).

SV Wolmirsleben: Mohr - S. Salzmann, Nitsche, Sauer, Maier, Müller (81. Protzmann), Selig, Stahlhut (67. Kutz), Stock, Frehde, Beck (67. T. Kneisel).

Tor: Andreas Kowalski (41.); SR: O. Schulz (Schadeleben), ZS: 201, Gelb-Rot: Christoph Karasch (Unseburg/Tarthun, 88.).