Ilsenburg/Borne l Der SV Germania Borne hat am Sonntag beim HV Ilsenburg einen 30:22 (13:8)-Sieg in der Handball-Verbandsliga eingefahren.

Bornes Trainer Jürgen Dawils zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Grundstein für den Erfolg war die "verbesserte Abwehrarbeit." Borne führte das ganze Spiel über. Nur nach der Halbzeit gab es eine Phase, in der die Gastgeber auf 14:16 herankamen. Entscheidend war dann laut Dawils die 50. bis 55. Minute, als die Gäste sich vom 23:19 auf 29:21 absetzten. "In Ilsenburg muss man erstmal gewinnen. Das wird nicht vielen gelingen." Sein Team ist mit der aufgeheizten Stimmung in der Halle sehr gut umgegangen. Der Trainer wollte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung keinen Spieler hervorheben.

Auch war es wichtig, dass man den besten Werfer des Gegners, Robin Hausmann, gut im Griff hatte. "Er ist ein guter Schütze, zudem ein sehr robuster Spieler", so die Einschätzung von Dawils. In Halbzeit eins erzielte er nur zwei Tore, im gesamten Spiel nur fünf. "Fast alles, was dann noch durchkam in Hälfte eins hat Dino Spiranec gehalten. Da muss ich ein ganz großes Lob an die Mannschaft aussprechen."

Dass es auch das erwartet körperlich harte Spiel wurde, machte eine Szene aus der Anfangsphase deutlich: "Christian Fink ist ab der achten Minute nur noch mit einem Fetzen rumgelaufen, der vom Trikot noch übrig war", so der Trainer.

SV Germania Borne: Spiranec, Heise - Jens Friedrich, Lahne (1), S. Halfpap (6), Scholz (2), Schulke (2), Fink (10/4), T. Halfpap (2), Prosowski (2), Neugebauer

Siebenmeter: Ilsenburg 4/3 - Borne 6/4; Zeitstrafen: Ilsenburg 6 - Borne 6